Bullshit der Woche

Bullshit der Woche (150)

Hast du auch schon einmal gehört, dass ein Mindestabstand zwischen zwei Stillzeiten eingehalten eingehalten werden sollte, um zu verhindern, dass frische Milch auf angedaute Milch kommt?
Die Vorstellung und daraus resultierende Empfehlung, dass der Magen zwischen zwei Mahlzeiten vollständig geleert werden müsse, geht wahrscheinlich auf den Kinderarzt Prof. Adalbert Czerny (1863 – 1941) zurück.
Stillen nach Bedarf ist für Mutter und Kind am Besten. So wird sichergestellt, dass das Baby die Nahrung, die es braucht, genau dann bekommt, wenn es sie braucht und sich das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage einstellen kann.

 

Tipps und Infos

Klexikon – K wie Koriander

Koriander gehört zu den Doldenblütlern, weitere Vertreter aus dieser Pflanzenfamilie sind beispielsweise Dill, Estragon oder Wermut. Koriander ist eine einjährige Kräuterpflanze, die je nach Standortbedingungen Wuchshöhen zwischen 30 und 130 cm erreichen kann.
Die Blätter des Korianders haben je nach Alter eine unterschiedliche Form. Während die älteren Korianderblätter auffallend fiedrig und deutlich gekerbt sind, wirken die jungen Blätter rundlich und leicht gestelzt. Koriander enthält die Vitamine A, B2 und E und ist reich an Kalium. Außerdem stecken Vitamin C und Eisen drin, eine gute Kombi, denn Eisen braucht Vitamin C, um vom Körper optimal aufgenommen zu werden.
Mit seinem pfeffrig-aromatischen Geschmack, schmeckt Koriander super zu deftige Braten, Pasteten, Eintöpfe, Saucen und Salate. Aber auch im Curry, verbacken im Brot, Hummus, Chutneys , Dips oder Kräuterbutter.

 

Tipps und Infos

Klexikon – K wie Kirschen

Kirsche gehören zu den Rosengewächsen. Neben der Kirsche gehören noch weitere 200 Arten wie z.B. Pflaume, Pfirsich Aprikose und der Mandelbaum dazu. Verrückt oder? Die Kirsche ist mit der Mandel verwandt. So unterschiedlich wie sie alle aussehen, haben sie eins gemeinsam: im Fruchtfleisch befindet sich ein Kern, daher werden sie zu den Steinfrüchten gezählt.
Neben der Süß- und Sauerkirsche gibt es noch die japanische Blütenkirsche und die gewöhnliche Traubenkirsche.
Die Früchte der Sauerkirsche sind kleiner, weicher und saftreicher als die der Süßkirsche. Wie der Name schon sagt haben Sauerkirschen einen doppelt so hohen Säuregehalt. Sie sind außerdem später reif für die Ernte und lassen nicht so lange lagern.
Kirschen enthalten Vitamin A, Vitamin C und Folsäure. Hinzu kommen die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Zink.
Ohne Kerne und halbiert sind Kirschen ab Beikostreife geeignet. Ob roh, eingekocht zu Marmelade, im Gepäck, als Dessertbeilage oder auch herzhaft ist die Kirsche in der Küche ein Allrounder.

 

Bullshit der Woche

Bullshit der Woche (149)

Was bedeutet eigentlich früher?
30, 60 oder 100 Jahre?

Ja, da gab es vieles nicht…
Den Kinder waren nichts wert und sollten einfach nur funktionieren. Dieses „früher“ ist geprägt u.a. durch, Dr. Johanna Haarer (1900-1988). Sie veröffentlichte einige Erziehungsratgeber, die besonders von den Frauen / Müttern in der Kriegszeit gelesen wurden. Aber auch später in der Nachkriegszeit spielten ihre Bücher immer noch große Rolle und wurden zigfach weiterhin verkauft-entnazifiziert und das mit leicht verändertem Titel bis 1987!
Die Erziehung mit der harten Hand (schwarze Pädagogik) wurde nicht von ihr erfunden, aber sie hat es eindeutig auf die Spitze getrieben.
Es ist für für mich unvorstellbar, sein Kind so zu erziehen und zu behandeln.
Dennoch muss ich immer wieder feststellen, dass viele Eltern immer noch Sorge tragen, ihren Nachwuchs durch zu viel Liebe zu „verweichlichen“ und ohne feste Regeln, bereits im Säuglingsalter, unweigerlich zu “Tyrannen” heranzuziehen.
Wundern tut es mich leider nicht, das viele Eltern noch so denken, denn schließlich war ich z.B. 1987 bereits 1 Jahr alt und auch meine Mutter hätte diesen Ratgeber nutzen können und mir jetzt dann diese Tipps für meine Kinder weitergeben können.

Ich bin dankbar für den Wandel und das die meisten Empfehlungen darauf angelegt sind, ein Kind in seiner Bindungs- und Liebesfähigkeit zu bestärken. Sich selbst wahrzunehmen und nicht auf emotionsloses „Funktionieren“ getrimmt zu werden.

Bullshit der Woche

Bullshit der Woche (148)

..und am besten noch dazu ein Glas Fanta.
 
Tatsächlich weiß ich nicht, wer diesen Tipp gegeben hat.
Ich denke wir sind uns allerdings einig, das es nicht solcherTricks bedarf, damit ein Kind mehr trinkt.
Es ist wieder ein Paradebeispiel dafür, das der Mensch schlauer als die Natur sein möchte.
Wenn dein Kind Durst hat, wird es sich schon melden.
Ist doch bei uns auch so. Trinken nach Durstgefühl, also warum dem Kind das Trinken immer wieder aufzwingen.

 

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Klexikon – J wie Johannisbeere

Klexikon – J wie Johanniskraut
Johanniskraut gehört zu der Gattung der Johanniskräuter. Das Echte-Johanniskraut schmeckt bitter, ist allerdings ein altbewährtes Heilmittel, welches sowohl zur inneren als auch äußeren Anwendung kommt.
n der Küche wird die Pflanze vor allem als Bestandteil in Teezubereitungen verwendet und ist wegen seiner stimmungsaufhellenden Wirkung sehr beliebt.
Des Weiteren ist es Bestandteil einiger Kräuterschnapsmischungen sowie Liköre. In einigen alten Rezepten vom Lande wird das Wildkraut zudem mit anderen Wildkräutern als Kräutermischung zur Würze verwendet.
Da ich bei meinen Recherchen unterschiedliche Angaben gefunden habe. Habe ich mich zur Verwendung bei Säuglingen und Kleinkindern von Johanniskraut nochmal mit Clara von @beipackwissen rückversichert. Wir raten ganz klar davon ab Johanniskraut als Heilmittel bei Babys und Kleinkindern anzuwenden.

 

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Klexikon – J wie Jostabeere

Jostabeere gehören zu den Stachelbeergewächsen. Sie ist eine Kreuzung zwischen schwarzer Johannisbeere und mehreren Stachelbeersorten. Daher hat sie auch ihren Namen „Josta“. Gebildet aus den Namen der beiden Ursprungspflanzen Johannisbeere und Stachelbeere. Die Jostabeeren sehen aus wie dunkelviolette bis schwarze Stachelbeeren. Das grünliche Fruchtfleisch unter der glatten, haarlosen Haut enthält viele Samen wie die Stachelbeere, doch der Geschmack ist anders. Bei der Jostabeere paart sich erfrischende Säure mit heidelbeerartigem Aroma. Sie ist reich an Vitamin C, Kalium, Calcium und Magnesium.
Wie alle Beeren, ist sie angedrückt oder halbiert roh bereits ab Beikostreife geeignet. Sie macht sich aber auch gut als Obstkuchenbelag, eingekocht als Konfitüre, Kompott, Gelee und Chutney. Gedünstet passt die Beere gut zu Wild- und Geflügelgerichten oder zum Rinderschmorbraten. Auch im Auflauf oder in Muffins macht sich die Jostabeere vorzüglich.

 

Bullshit der Woche

Bullshit der Woche (147)

Und…wenn wir gleich dabei sind, gibt es zum Beikoststart auch Weißwein statt Wasser.
Ja, nee ist klar! Oder?!
Es ist doch kein Wunder, dass die Kleinen nach der Behandlung mit Alkohol nicht mehr so die Schmerzen haben.
 
Aber Sinn der Sache ist es definitiv nicht, Alkohol zur Betäubung oder auch das dauerhafte Einsetzen von Lokalanästhetika, wie es in den meisten Zahnungssalben enthalten ist, sollte nicht die Lösung sein, um die Kleinen beim Zahnen zu unterstützen.
Bullshit der Woche

Bullshit der Woche (146)

Möhre, Kattoffelbrei, Paprika mit Zucker… Mhhh lecker. Nicht!
Tatsächlich könnte dieser Trick helfen, denn unsere Kinder sind von Natur aus auf Süß getrimmt.
Löst es allerdings das Grundproblem? Nein.
Es bringt sogar noch mehr Probleme mit sich. Denn Zucker verfälscht den Geschmack und macht süchtig. Daher bringt es nichts, denn die Nahrungsmittel werden später dann ohne Zucker nicht besser angenommen.
Daher ist es wichtig nicht zu solchen Tricks zu greifen, sondern wirklich ggf. mit fachlicher Unterstützung zu schauen, wo das Problem liegen könnte.

 

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Zucker

Wenn von Zucker gesprochen wird, ist meist vom weißen Industriezucker die Rede.
Allerdings ist Zucker oftmals unter vielen Namen in der Zutatenliste zu finden.
Durch augenscheinlich natürliche Zutaten, wie Fruchtsaftkonzentrat, Fruchtsüße, Säfte oder Dicksaft, wird vermittelt, dass das Produkt gesund ist.
Industriell ist aber die Süße da heraus gearbeitet, daher hat es kaum noch etwas mit dem gesunden Obst zu tun.
Obst an sich ist gesund, da es neben der Fructose viele wichtige Vitamine und Ballaststoffe enthält. Pure Fructose, wie z.B. in Agavendicksaft enthalten oder künstlich hergestellt, ist ungesund. Fructose hemmt das Sättigungsgefühl und der größte Teil landet in der Leber und wird dort zu Fett umgebaut.
Grundsätzlich sind Kohlenhydrate (enthalten Fructose und Glukose) als Energielieferanten sehr wichtig.
Wir sind ab Geburt auf süß geprägt, denn die Muttermilch enthält auch Zucker in Form von Laktose.
Je mehr Zucker wir in unterschiedlichster Form aufnehmen, desto mehr wird das Belohnungssystem aktiviert. Das Gehirn reagiert auf Zucker, ähnlich wie auf Alkohol oder andere Suchtstoffe, und schüttet vermehrt Dopamin aus.
Daher ist es sinnvoll, so lange, wie möglich, auf zusätzlichen Zucker zu verzichten.
Es gibt jede Menge Alternativen zum weißen Industriezucker, eine Übersicht mit ausführlicher Erklärung darüber findest du hier.