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Wartender Löffel

Ich möchte dich animieren von dem Gedanke weg zu kommen, das Brei gefüttert werden muss. Unser Kinder sind sehr kompetent und müssen nicht gefüttert werden. Das bedeutet nicht, das du kein Brei anbieten darfst, ich möchte dir mit ein paar Tipps zeigen wie du
den Brei bindungs- und bedürfnisorientiert anbietest.

Um dein Baby das erste Mal Brei an zu bieten nimmst du es am besten ganz bequem auf den Schoß. Zum Schutz vor dem Verschlucken ist auch bei Brei die aufrechte Haltung immens wichtig!
Achte darauf das dein Kind nicht zu müde und auch nicht zu hungrig ist. Halte dich nicht krampfhaft an irgendwelche Fahrpläne, sondern wähle eine Uhrzeit, die für euch als Familie optimal ist. Entscheidend ist ein entspannte und ruhige Atmosphäre.

Den Löffel mit Brei positionierst du wartend vor dem Mund, so dass dein Baby entscheiden kann, ob es das Essen vom Löffel haben möchte. Wenn ja, wird dein Kind selbstständig den Kopf nach vorne bewegen, den Mund öffnen und sich den Brei holen.

Es ist was neues und sehr spannend.
Manche Babys sind so begeistert, das sie immer mehr wollen. Trotzdem solltest du nach 1-2 Löffeln die erste Gabe beenden und im Anschluss Stillen oder die Pre Flasche geben.

Ist dein Baby von dem Brei selbst oder von dem Löffel fasziniert und greift immer wieder danach?
Dann gib deinem Kind einen eigenen Löffel und lass es sich selbst ausprobieren. Du kannst deinem Baby auch bereits gedünstete Gemüsesticks bereit legen.

Bullshit der Woche

Bullshit der Woche (152)

Liebstöckel gehört so wie Petersie und Sellerie zur Familie der Doldenblütler.
Die meisten von uns kennen es bestimmt eher unter dem Namen Maggikraut. Der Name stammt von Julius Maggi. Der im im Jahre 1885 die gleichnamige Soße „Maggi“ entwickelten. Amüsante dabei: Maggi enthält gar kein Maggikraut.
Liebstöckel ist reich an Vitamin B, und E Außerdem enthält Kalium, Kalzium und Eisen. Für den markanten Geschmack sorgen übrigens die enthalten ätherische Öle wie Sotolon.
Echtes Liebstöckelaroma ist sehr intensiv und herzhaft. Da Trocknen zu starken Aromaverlusten führen kann, ist es besser, die Blätter frisch zu verwenden oder einzufrieren .
Liebstöckel harmoniert hervorragend mit Knoblauch und kann n vielen Suppen, Eintöpfen und deftigen Fleischgerichten verwendet werden. Aber auch Liebstöckelsamen finden Verwendung in der Küche. So werden beispielsweise die Samen während der Herstellung von Käse als natürlicher Aromageber hinzugefügt, oder wie Kümmel in Brot oder Brötchen verbacken.
Liebstöckel wird nicht nur gerne zum würzen verwenden, auch als Heilpflanze könne Wurzel und Samen für die Nieren, die Verdauung und Mestruationsbeschwerden helfen.

 

Tipps und Infos

Klexikon – L wie Liebstöckel

Liebstöckel gehört so wie Petersie und Sellerie zur Familie der Doldenblütler.
Die meisten von uns kennen es bestimmt eher unter dem Namen Maggikraut. Der Name stammt von Julius Maggi. Der im im Jahre 1885 die gleichnamige Soße „Maggi“ entwickelten. Amüsante dabei: Maggi enthält gar kein Maggikraut.
Liebstöckel ist reich an Vitamin B, und E Außerdem enthält Kalium, Kalzium und Eisen. Für den markanten Geschmack sorgen übrigens die enthalten ätherische Öle wie Sotolon.
Echtes Liebstöckelaroma ist sehr intensiv und herzhaft. Da Trocknen zu starken Aromaverlusten führen kann, ist es besser, die Blätter frisch zu verwenden oder einzufrieren .
Liebstöckel harmoniert hervorragend mit Knoblauch und kann n vielen Suppen, Eintöpfen und deftigen Fleischgerichten verwendet werden. Aber auch Liebstöckelsamen finden Verwendung in der Küche. So werden beispielsweise die Samen während der Herstellung von Käse als natürlicher Aromageber hinzugefügt, oder wie Kümmel in Brot oder Brötchen verbacken.
Liebstöckel wird nicht nur gerne zum würzen verwenden, auch als Heilpflanze könne Wurzel und Samen für die Nieren, die Verdauung und Mestruationsbeschwerden helfen.

 

Tipps und Infos

Klexikon – L wie Limetten

Limetten gehören zu den Zitrusfrüchten .
Die meisten von uns kennen wahrscheinlich nur die leuchtend grünen Limetten. Allerdings gibt es nicht nur diese eine Sorte. Es gibt über 100 verschieden Limettenarten. die sich in Größe und Aroma unter­scheiden. Die ursprüng­licheren Sorten sind generell klein­fruchtiger und aroma­tischer. Es werden zwei Hauptgruppen von Limetten unterschieden: die mexikanische oder Key-Limette und die persische oder Tahiti-Limette. Letztere sind besonders saftig und aromatisch. Sie enthält relativ viele Kerne, ihre Schale ist gelblich-grün bis gelb und ihr Fruchtfleisch gelb.
Limetten haben einen Durchmesser von nur 3–5 cm und sind damit kleiner als Zitronen. Sie besitzen aber bei gleicher Größe etwa doppelt so viel Saft wie eine Zitrone. Die Schale der Limette ist dünn, glatt und dunkelgrün und sie verströmt einen intensiv-blumigen Geruch. Das grüne Fruchtfleisch und der Saft der Limette sind säuerlicher als bei der Zitrone.
Limetten sind reich an den Mineralstoffen Kalzium, Phosphor, Natrium und Eisen und enthalten die die Vitamine A und C, wobei sie allerdings wesentlich weniger Vitamin C enthalten als eine Zitrone.
In Cocktails kennen wir Limetten alle, ansonsten werden sie wegen ihren intensiven sauren Aromas sonst selten roh verzerrt. Beim Backen und Kochen sind sie vielseitig einsetzbar und verleihen vielen Gerichten frisches, säuerliches Aroma. Neben den Früchten werden auch Limettenblätter als Gewürz verwendet. Limetten eignen sich auch als Zutat für Marmelade und Chutneys. Die dünn abgeriebene Schale gibt eine bittere Note an viele Gerichte.
Vielleicht hast du auch schon einmal von Loomi gehört? Das sind getrocknete Limetten, die als Gewürz verwendet werden. Dazu werden reife Limetten in Salzwasser gekocht und an der Sonne getrocknet. Angebohrt oder leicht zerdrückt kocht man diese in Eintöpfen und Reisgerichten mit.
Genau wie die Zitrone, können Babys Limetten bereits ab Beikostreife essen.

 

Bullshit der Woche

Bullshit der Woche (151)

Immer noch ist in vielen Köpfen fest verankert das Beikost nach einem klar strukturierten Brei Fahrplan gefüttert werden muss.
„Füttern“… als erstes denken wir doch alle an Tieren Futter geben. Schauen wir doch mal was füttern noch bedeutet…
„jemandem, der nicht selbstständig essen kann, die mundgerechte Nahrung zuführen“
Aha.
Fällt es dir auf?
„Nicht Selbstständig essen kann“ ist hier der entscheidende Punkt.
Denn unsere Kinder können mit der Beikostreife selbstständig essen. Sie können die Nahrung selbst greifen und zum Mund führen.
Sie müssen nicht gefüttert werden. Wir können da komplett auf die Kompetenzen unseres Kindes zählen.
Das bedeutet nicht das dein Kind ausschließlich feste Nahrung bekommen muss. Es kann auch Brei geben. Der sollte allerdings auch nur angeboten werden und nicht gefüttert werden.

 

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5 Fehler bei der Beikosteinführung

➡️ Fehler Nummer 1: Signale falsch deuten
Du solltest mit der Beikosteinführung erst starten, wenn Dein Baby alle Beikostreifezeichen erfüllt.
➡️ Fehler Nummer 2: Beikost zu schnell einführen.
Zu Beginn der Beikosteinführung reichen ein bis zwei Löffel Brei völlig aus. Nach und nach kannst du die Menge des Breies erhöhen oder häufiger am Tag etwas anbieten.
➡️ Fehler Nummer 3: Beikost als Ersatzkost.
Beikost sollte im ersten Lebensjahr eine Beigabe zu Muttermilch oder Formulanahrung bleiben.
➡️ Fehler Nummer 4: Zu wenige oder zu viele Lebensmittel auf einmal.
Zu Beginn reichen 2-3 verschiedene Lebensmittel aus. Auch solltest du zum Anfang nur 1x am Tag etwas anbieten.
Nach und nach kannst du dann auch öfter am Tag etwas anbieten.
➡️ Fehler Nummer 5: Zu hohe Erwartungen.
Wenn es erstmal losgeht, dann kann es manchmal nicht schnell genug gehen. Aber, bitte macht euch und euren Babys keinen Druck!
Alles kann – nichts muss!

 

Bullshit der Woche

Bullshit der Woche (150)

Hast du auch schon einmal gehört, dass ein Mindestabstand zwischen zwei Stillzeiten eingehalten eingehalten werden sollte, um zu verhindern, dass frische Milch auf angedaute Milch kommt?
Die Vorstellung und daraus resultierende Empfehlung, dass der Magen zwischen zwei Mahlzeiten vollständig geleert werden müsse, geht wahrscheinlich auf den Kinderarzt Prof. Adalbert Czerny (1863 – 1941) zurück.
Stillen nach Bedarf ist für Mutter und Kind am Besten. So wird sichergestellt, dass das Baby die Nahrung, die es braucht, genau dann bekommt, wenn es sie braucht und sich das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage einstellen kann.

 

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Klexikon – K wie Koriander

Koriander gehört zu den Doldenblütlern, weitere Vertreter aus dieser Pflanzenfamilie sind beispielsweise Dill, Estragon oder Wermut. Koriander ist eine einjährige Kräuterpflanze, die je nach Standortbedingungen Wuchshöhen zwischen 30 und 130 cm erreichen kann.
Die Blätter des Korianders haben je nach Alter eine unterschiedliche Form. Während die älteren Korianderblätter auffallend fiedrig und deutlich gekerbt sind, wirken die jungen Blätter rundlich und leicht gestelzt. Koriander enthält die Vitamine A, B2 und E und ist reich an Kalium. Außerdem stecken Vitamin C und Eisen drin, eine gute Kombi, denn Eisen braucht Vitamin C, um vom Körper optimal aufgenommen zu werden.
Mit seinem pfeffrig-aromatischen Geschmack, schmeckt Koriander super zu deftige Braten, Pasteten, Eintöpfe, Saucen und Salate. Aber auch im Curry, verbacken im Brot, Hummus, Chutneys , Dips oder Kräuterbutter.

 

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Klexikon – K wie Kirschen

Kirsche gehören zu den Rosengewächsen. Neben der Kirsche gehören noch weitere 200 Arten wie z.B. Pflaume, Pfirsich Aprikose und der Mandelbaum dazu. Verrückt oder? Die Kirsche ist mit der Mandel verwandt. So unterschiedlich wie sie alle aussehen, haben sie eins gemeinsam: im Fruchtfleisch befindet sich ein Kern, daher werden sie zu den Steinfrüchten gezählt.
Neben der Süß- und Sauerkirsche gibt es noch die japanische Blütenkirsche und die gewöhnliche Traubenkirsche.
Die Früchte der Sauerkirsche sind kleiner, weicher und saftreicher als die der Süßkirsche. Wie der Name schon sagt haben Sauerkirschen einen doppelt so hohen Säuregehalt. Sie sind außerdem später reif für die Ernte und lassen nicht so lange lagern.
Kirschen enthalten Vitamin A, Vitamin C und Folsäure. Hinzu kommen die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Eisen und Zink.
Ohne Kerne und halbiert sind Kirschen ab Beikostreife geeignet. Ob roh, eingekocht zu Marmelade, im Gepäck, als Dessertbeilage oder auch herzhaft ist die Kirsche in der Küche ein Allrounder.

 

Bullshit der Woche

Bullshit der Woche (149)

Was bedeutet eigentlich früher?
30, 60 oder 100 Jahre?

Ja, da gab es vieles nicht…
Den Kinder waren nichts wert und sollten einfach nur funktionieren. Dieses „früher“ ist geprägt u.a. durch, Dr. Johanna Haarer (1900-1988). Sie veröffentlichte einige Erziehungsratgeber, die besonders von den Frauen / Müttern in der Kriegszeit gelesen wurden. Aber auch später in der Nachkriegszeit spielten ihre Bücher immer noch große Rolle und wurden zigfach weiterhin verkauft-entnazifiziert und das mit leicht verändertem Titel bis 1987!
Die Erziehung mit der harten Hand (schwarze Pädagogik) wurde nicht von ihr erfunden, aber sie hat es eindeutig auf die Spitze getrieben.
Es ist für für mich unvorstellbar, sein Kind so zu erziehen und zu behandeln.
Dennoch muss ich immer wieder feststellen, dass viele Eltern immer noch Sorge tragen, ihren Nachwuchs durch zu viel Liebe zu „verweichlichen“ und ohne feste Regeln, bereits im Säuglingsalter, unweigerlich zu “Tyrannen” heranzuziehen.
Wundern tut es mich leider nicht, das viele Eltern noch so denken, denn schließlich war ich z.B. 1987 bereits 1 Jahr alt und auch meine Mutter hätte diesen Ratgeber nutzen können und mir jetzt dann diese Tipps für meine Kinder weitergeben können.

Ich bin dankbar für den Wandel und das die meisten Empfehlungen darauf angelegt sind, ein Kind in seiner Bindungs- und Liebesfähigkeit zu bestärken. Sich selbst wahrzunehmen und nicht auf emotionsloses „Funktionieren“ getrimmt zu werden.