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Unsere Geschichte (Teil6)

Der Wechsel zur Kita stand an und wir machten uns lange mit Hilfe seiner Therapeutin Gedanken was das Richtige für ihn und für uns wäre.
I-Status und somit ein Intigrationsplatz wurden abgelehnt, also schauten wir nach der besten Option.
Aufgrund meiner beginnenden Selbstständigkeit plus der Schwangerschaft mit dem Elfen (die von Anfang nicht leicht war) und den Arbeitszeiten meines Mannes, war in unser aller Augen ein Platz in einer Vollzeitgruppe (9:00-15:00/15:30 Uhr) mit einem männlichen Betreuer die beste Lösung.
So war es anfangs auch…
Nach dem Wechsel in die Kita hatten wir das Gefühl er sei endlich angekommen. Er machte riesen Entwicklungsschritte und auch die Entscheidung mit einem männlichen Betreuer, der viel nach Montessori arbeitete, kam dem Wesen vom Kleckermann sehr entgegen.
Elterngespräche liefen endlich „normal“ ab ohne Vorwürfe oder Druck.
Es gab noch die Empfehlungen mit einer Ergotherapie zu starten, was seitens der Kinderärztin unter 4 aber nicht möglich sei.
Nach einem Besuch im SPZ (Sozial Pädiatrischen Zentrum) und endlich der Diagnose Wahrnehmungs-und Regulationsstörung starteten wir dann mit der Ergotherapie, die auch nochmal viel positiven Einfluss hatte.
Tja und dann kam die nächste Hürde: ein Betreuerwechsel.

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Vitamin B12

Vitamin B12 (Cobalamin) ist das einzige wasserlösliche Vitamin, dass der Körper über mehrere Jahre speichern kann. Das geschieht vor allem in der Leber.
Vitamin B12 wird von Mikroorganismen gebildet, die viele von uns zwar in sich tragen, aber leider unbrauchbar sind, da sie sich im Dickdarm befinden.
Die Aufnahme geschieht nämlich über die Magenschleimhaut und kann nur in Kombination mit einem bestimmten Eiweiß (Intrinsic-Faktor, gebildet von der Magenschleimhaut) geschehen.
Auch wenn unser Körper das Vitamin B12 lange speichern kann ist ein regelmäßiger Verzehr von Vitamin B12-haltigen Lebensmitteln wichtig. Hierbei ist allerdings anzumerken, das die Aufnahme über Pflanzen eigentlich nicht möglich ist, da Spuren von B12 nur in vergorenen Pflanzen enthalten ist. Die Aufnahme über Fleisch ist eigentlich ein Umweg, da B12 den meisten Tieren auch über das Futter oder via Spritzen supplemtiert wird.
Im Endeffekt kann auch auf einfachem Wege B12 supplemtiert werden.

Aber warum ist B12 so wichtig?
Es ist für die Bildung roter Blutkörperchen wichtig, es hat Auswirkungen auf den Aufbau der Nervenzellen im Rückenmark und im Eiweiß- und Nukleinsäurestoffwechsel. Bei einem Mangel, der sich oft erst nach Jahren bemerkbar macht, kommt es zu Müdigkeit, Blutarmut, Konzentrationsschwäche, Depressionen , Kopfschmerzen und bei Kindern zu Entwicklungsverzögerungen

Der Schätzwert für die B12 Zufuhr ist altersabhängig:
– bis 4 Monaten 0,5 µg/Tag
– 4 bis 12 Monate 1,4 µg/Tag
– 1 bist 4 Jahre 1,5 µg/Tag

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Vitamin K

In der Schwangerschaft findet die Gabe von Vitamin K über die Plazenta nur in geringen Mengen statt.
Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin und ist für die Bildung von Gerinnungsgsfaktoren zuständig. Das heißt ohne Vitamin K kann der Körper diese Faktoren nicht herstellen und damit auch keine Blutungen stoppen.
Außerdem verhindert Vitamin K die Kalkablagerungen in Weichteilen wie Blutgefäßen und Knorpeln.

Der Bedarf ist laut der DGE unterschiedlich:
0-4 Monate 4 µg/Tag
4-12 Monate 10 µg/Tag
1 bis 4 Jahre 15 µg/Tag
4 bis 7 Jahre 20 µg/Tag

Dein Baby erhält über die Muttermilch Vitamin K und auch in Formularnahrung ist Vitamin K zugesetzt. Da dies aber nicht genügt, um die Speicher ausreichend zu füllen, wird in Deutschland die Gabe von dreimal
2 mg Vitamin K bei den Vorsorgeuntersuchungen U1, U2 und U3 empfohlen.
Seit 2007 wurde durch diese Gaben das Blutungsrisko bei Säuglingen deutlich verringert.
Es gibt auch die Möglichkeit kontinuierlich, eine niedrig dosierte Prophylaxe über einen Zeitraum von 12 Wochen zu geben.

 
 
 
 
 
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Unsere Geschichte (Teil 5)

Mit dem 1. Geburtstag des Kleckermanns war meine Elternzeit vorbei, ich fing also wieder an im Rettungsdienst zu arbeiten. Mein Chef war super verständnisvoll und kam mir sehr entgegen mit den Schichten. Mein Mann arbeitete nur nachts und einen Krippenplatz hatten wir noch nicht.
Somit kam mein Mann morgens von der Arbeit, übernahm den Kleckermann, damit ich zur Schicht konnte. Mittgas übernahm ich dann, damit mein Mann schlafen konnte. Die Nächte waren zu der Zeit absolut gruselig, weil der Kleckermann am Dauerzahnen war.
Mein Mann und ich gingen auf dem Zahnfleisch und waren glücklich, als wir dann endlich mit der Eingewöhnung in der Krippe starten konnten.
Da er eine Distanzlosigkeit zu anderen Menschen hat, war die Eingewöhnung absolut kein Problem.
Doch schon nach den ersten Wochen und dem ersten Elterngespräch sollte nach und nach die Krippe uns immer mehr Probleme bereiten.
Das Begleiten des Kleckermanns war zu dieser Zeit schon nicht einfach und jetzt rückblickend kann ich sagen, dass sich in dieser Zeit schon viele Symptome sehr bemerkbar machten. Seine ausgeprägte motorische Unruhe und Rastlosigkeit, das laute Spielen, seine geringe Frustrationstoleranz und sehr extremen Wutanfälle (auch mit Selbstverletzung), sein impulsives Verhalten und die unüberlegten Handlungen, wie z.B. ohne vorher ersichtlichen Grund im Spiel plötzlich andere Kinder zu hauen, treten oder zu beißen.
Völlig Verständlich, dass die Erzieher und auch Eltern da eine „Gefahr“ sehen und handeln wollen, aber anstatt wirklich zu helfen, begann da unsere Odyssee an Vorwürfen, Druck und Mobbing. Zusätzlich kamen noch Verdachtsdiagnosen, wie „Autismus“, „ADHS“ „Zwangsstörung“ seitens der Erzieher mit Therapievorschlägen.

Ich kann da nicht ganz so ins Detail gehen, weil unsere Geschichte dazu beigetragen hatte, dass jemand gekündigt wurde.

Zu dieser Zeit begannen wir wegen der Diagnose „Wahrnehmungs- und Regulationsstörung“ unsere Psychotherapie. Auch der I-Status wurde damals zum ersten Mal beantragt, aber mittlerweile mehrfach abgelehnt u.a. mit der Begründung, dass wir mit unserer Art der Erziehung daran schuld sind. O-Ton „Er braucht klare Regeln, Grenzen und Strafen!“

Hängen in den Köpfen bleibt aber nur, dass unser Kind völlig unangepasst war und derjenige war, der mit 2 Jahren zur Entlastung der Einrichtung je einen Tag in der Woche zu Hause bleiben musste.

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Vitamin D

Vitamin D ein ganz besonderes Vitamin.

Es wird vor allem unter dem Einfluss von UVB-Strahlen des Sonnenlichts gebildet und kann nur bedingt über die Nahrung aufgenommen werden. In unseren Breitengraden ist es tatsächlich möglich alleine durch ein Sonnenbad (Alle 2 Tage und vorausgesetzt, ein viertel der Körperoberfläche ist der Sonne ausgesetzt) unseren Vitamin D Speicher aufzufüllen. Unser Körper ist in der Lage durch die Speicherung des Vitamin D im Fettgewebe, in den Sommermonaten ein Depot für den Winter anzulegen.
In den D-A-CH-Referenzwerten gibt es bezüglich der Sonneneinstrahlungen für die verschiedensten Hauttypen Empfehlungen mit Zeitangaben, alle hier zu benennen sprengt allerdings den Rahmen. Vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern wird empfohlen, sie wegen des nicht ausgeprägten Hautschutzes, sie nicht der direkten Sonne auszusetzen.
Deshalb wird von den Fachgesellschaften eine Gabe von 10µg ( 1µg = 40 Internationale Einheiten (IE); 1 IE = 0,025 µg) in den ersten 12 Monaten empfohlen. Im 2 Lebensjahr sollte die Prophylaxe dann in den Wintermonaten weiter durchgeführt werden.
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Aber schauen wir uns mal an, warum das Vitamin D so wichtig ist:

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und als Hormon tätig – es reguliert den Calcium- und Phosphathaushalt. Es wirkt steigernd auf die Bildung und Aktivität der auf- und abbauenden Knochenzellen, begünstigt die Knochenmineralisation, fördert das Muskelwachstum und wirkt sich unterstützend auf die muskuläre Koordination aus.
Ein langfristiger Vitamin D-Mangel führt zu Osteomalazie (Demineralisierung der Knochen) und Osteoporose
(Verminderung der Knochenmasse).

Eine Überdosierung ist durch eine normale Ernährung oder Sonnenlicht praktisch nicht möglich. Wird Vitamin D allerdings hochdosiert supplementiert oder hochdosiert angereicherte Nahrung aufgenommen wird, kann es zu verschiedene gesundheitliche Einschränkungen kommen. Dazu Gehörren u.a. Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, Appetitlosigkeit, aber auch erhöhtes Durstgefühl und Nierensteine bis hin zu Nierenversagen.

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Stillen ist bunt

Weltstillwoche.

In diesem Jahr ist das Motto:
Support Breastfeeding a healthier Planet
(Stillen unterstützen für einen gesünderen Planeten)
Es geht nicht darum Pre Nahrung, oder Mütter die darauf zurückgreifen (müssen), schlecht zu machen, schließlich ist stillen bunt!

Allerdings werden in vielen, vielen Ländern die Mütter, trotz sehr schlechter Trinkwasserqualität, dazu gedrängt Formularnahrung zu verwenden.
Es ist also um so wichtiger darüber aufzuklären, wie sich die Herstellung und Verwendung von Säuglingsnahrung
auf die Umwelt und den Klimawandel auswirkt.
Wusstest du z.B., dass nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) für 1kg Milchpulverproduktion und -verarbeitung ca. 21kg CO2 Treibhausgas ausgestoßen werden?

Stillen ist so viel mehr als Nahrungsaufnahme.
Stillen wirkt sich positiv auf die Gesundheit des Menschen und unseren Planeten aus.

Da ich allerdings weiß, dass dieses Thema schnell triggern kann, möchte ich noch etwas grundsätzliches über die Säuglingsnahrung erklären, das mir persönlich, als Still-und Flaschenmamma sehr wichtig ist:

Das Leben ist nicht nur schwarz oder weiß und so ist es auch beim Stillen.
Es gibt nicht nur den einen richtigen Weg.
Du versagst nicht und machst es falsch, wenn es gerade zum Anfang nicht so läuft.
Auch machst du nichts falsch, wenn du, kurz oder langfristig, zufüttern musst oder auch gar keine Kraft mehr hast und komplett abstillst.

 
 
 
 
 
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Unsere Geschichte (Teil 4)

Tag der Geburt! Die Geburt verlief schnell und ohne Komplikationen, doch schon im ersten Moment verspürte ich nicht die Euphorie und Liebe, wie eine Mutter es nach der Geburt verspüren sollte. Er lag mehr im Glaskasten neben mir, als auf mir oder zusammen mit mir im Bett.
Die ersten 2 Tage war er sehr entspannt, doch dann fing das Schreien an.
Kein Weinen oder Wimmern, weil er hunger hatte oder die Windel voll war.

Nein, exzessives, ohrenbetäubendes Schreien, bis zu 12 Stunden am Tag und das dann über 8 Monate hinweg.

Neben der Diagnose Regulationsstörung und den vielen Problemen beim Stillen, der Flaschennahrung und auch bei der Beikost, ausführlich habe ich meine Stillgeschichten auf meinem Blog erzählt (Link in der Bio) hatte er mehrere Blockaden und Verspannung, die mit 8 Monaten erkannt und behandelt wurden.

Da er meistens etwas ruhiger war wenn andere Leute um uns waren, erkannte auch niemand, wie schlecht es mir ging und ich immer weiter in die Wochenbettdepression rutschte.
Als der Kleckermann ungefähr 4 oder 5 Monate alt war, hatten wir Kontakt zu einer Familienhebamme. Allerdings war diese keine Unterstützung, sondern löste mit ihrem Wunsch, alles genau zu dokumentieren, noch mehr Stress in mir aus.
Aus diesem und noch weiteren Gründen nahmen wir diese „Hilfe“ nicht mehr in Anspruch.
Da wir keinerlei Unterstützung hatten, bzw. es mir durch Depression und die Erfahrungen mit der Familienhilfe nicht mehr möglich war Hilfe anzunehmen, war die Eltern-Kind-Bindung, aber auch die Beziehung zu meinem Mann, massiv gestört.
Als der Kleckermann 1 Jahr alt war, machte ich eine Gruppentherapie, durch die es dann aber deutlich besser wurde.

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Unsere Geschichte (Teil 3)

Da saß ich nun.
Völlig im Schock stehend zünde ich mir erstmal eine Zigarette an.
Mein Blick wandert zum positiven Schwangerschaftstest, zur Zigarette, wieder zum Test und zurück zur Zigarette…
Verdammt, was mache ich da! Zigarette ausgedrückt, Handy geschnappt und beim Frauenarzt angerufen.

Termin gleich am selben Tag.

13.12.2013 – „Herzlichen Glückwunsch Frau Highley, Sie sind in der 13. (+4) Schwangerschaftswoche. Das Herz schlägt kräftig und Ihrem Kind geht es soweit gut.“

Wow… ich stand immer noch völlig neben mir.

Nach der Untersuchung hatte ich noch ein Arztgespräch um auch den Mutterpass zu erstellen.
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Der Konsum von Alkohol und Nikotin wurde auch angesprochen.
Mein Arzt sagte damals zu mir, dass ich jetzt einfach keinen Alkohol mehr trinken soll und dass die Schwangerschaft noch recht früh ist und somit das Kind überhaupt keine Schädigungen haben kann. Nikotinkonsum sollte ich einfach schrittweise, wegen der Entzugserscheinungen, reduzieren. (Ich hörte sofort mit dem Rauchen auf)

Auch alle anderen Leute mit denen ich über die Zeit sprach, als ich noch nichts von der Schwangerschaft wusste, meinten zu mir: „Keine Sorge, du wusstest ja nicht, dass du schwanger bist, also hast du deinem Kind nicht geschadet.“
Die weitere Schwangerschaft, und auch die Geburt im Krankenhaus, verlief ohne Komplikationen.

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Unsere Geschichte (Teil 2)

Es war der 23. März 2012 als mir die Ärztin im Krankenhaus mitteilte, dass ich wohl, aufgrund meiner Vorgeschichte (mehrere Eierstockentzündungen und der Fehlgeburten im Jahr 2009 und 2011 in der 20. und 10. SSW), sehr schwer haben werde, Kinder zu bekommen. Mein Freund, und jetziger Mann, und ich waren uns einig, dass wir es dennoch versuchen wollten.
1,5 Jahre ohne Erfolg, dann wieder ein Besuch beim Frauenarzt. Ein weiterer Schock: Abstrich zur Krebsfürsorge positiv – PAP 4 (Krebsvorstufen, Krebs im Frühstadium oder Krebs ist möglich) und somit standen weitere Untersuchungen an.
Thema Kinder? Erstmal bei Seite geschoben.

Es war Ende August/ Anfang September 2013 als mir gesagt wurde, dass alles in Ordnung sei und ich keinen Krebs hätte. Ich wollte nur noch feiern: bei Veranstaltungen wie Geburtstagen, Partyabenden mit Freunden, Feuerwehrball und Weihnachtsfeiern trank ich Alkohol (hauptsächlich Schnäpse und Cola Mischgetränke). Zu dem Zeitpunkt rauchte ich am Tag auch mal eine Schachtel Zigaretten weg.
Anzeichen einer Schwangerschaft? Nö.
Meine Periode war nach dem Absetzen der Pille sowieso unregelmäßig und großartig Krämpfe hatte ich nie.
Das Einzige das ich hatte war Sodbrennen. Mein Arzt schob es aber auf das unregelmäßige Essen und den Tabakkonsum.
Am 13.12. hatten mein Mann und ich einen kleinen Streit und er knallte mir aus irgendeinem Grund (wir wissen es gar nicht mehr genau) die Frage an den Kopf: „Bist du schwanger oder warum zickst du so rum?“
Hä?
Ich und schwanger. Ist nicht möglich! Zum Beweis wollte ich einen Test machen..

Tja, und der war Postiv!

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Unsere Geschichte (Teil1)

Nachdem ich es schon mehrfach in den Instagram Stories angeschnitten habe, und auch schon das ein- oder andere mal in den Beiträgen erwähnt habe, wisst ihr, dass das Leben mit dem Kleckermann besonders ist. Ihr habt mich gebeten, dass ich ein bisschen mehr über das Leben mit dem Kleckermann schreibe. Aber ehrlich gesagt, weiss ich nicht, wo ich anfangen soll..
Ich habe jetzt schon mehrfach begonnen Videos zu drehen oder Texte zu schreiben, in denen ich unsere Geschichte erzähle. Allerdings habe ich es auch immer wieder gelöscht.
Jetzt nach 6 Jahren haben wir endlich jemanden gefunden, der uns ernst nimmt. Damit ist mir ein Stein vom Herzen gefallen, aber dieser Stein zerschmettert immer wieder mein Herz, wenn ich meine, bzw. unsere Geschichte erzähle oder aufschreibe.
Warum ich dennoch unsere Geschichte erzählen möchte?
Weil es vermeidbar ist und ich durch unsere Geschichte auf die Folgen von Alkohol in der Schwangerschaft aufmerksam machen möchte.

 
 

Also, was hat der Kleckermann?

Er hat eine alkoholbedingte neurologische Störung (Kurzform ARND). Das ist eine Unterform vom Fetalen Alkohohlsyndrom. Zur Feststellungen, welche Schädigungen er genau hat und welchen Schweregrad er besitzt, waren wir jetzt erst zur Diagnostik.
Viele Fragen, die ihr schon teilweise mehrfach gestellt habt, werde ich versuchen, in den kommenden Beiträgen zu beantworten.