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Erkältungsbad

Erkältungsbäder aller Art helfen uns, weil im warmen Wasserdampf die Wirkstoffe der Kräutermischungen und ätherischen Öle gelöst werden.
Über die Haut und die Atemwege die Wirkstoffe aufgenommen.
Die Wärme und der Duft entspannen uns und hilft gegen Kopf- und Gliederschmerzen.

Aber Achtung: Bei Fieber sollte kein heißes Bad genommen werden, da es den Kreislauf nämlich zusätzlich belasten.
 
Erkältungsbad selber machen ist nicht kompliziert. Ich hab daher ein Rezept für dich:

 

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Wichtelhaus

Seit gut 4 Jahren zieht der Zauber der Wichteltür in der Vorweihnachtszeit mit unserem Wichtel Tage bei uns ein. 🎄🎅🏻
 
Einen Adventskalender kennen meinen Jungs nicht und vermissen ihn auch nicht. 🤷🏻‍♀️
 
Tage versüßt ihnen die Zeit mit kleinen Geschenken, Briefen und seinem Schabernack.
 
Du findest die Idee toll, bist aber ideenlos, was der Wichtel so mitbringen oder anstellen kann?
 
Ich möchte dir mit zwei Ideensammlungen für kleine Geschenke und Schabernack dabei helfen.
 
Damit der Zauber so richtig seine Wirkung zeigt sind Briefe, in denen der Wichtel auf aktuelle Geschehnisse in eurer Familie eingeht, immer wieder spannend für die Kinder.📬💌
 
In den Briefen darf es auch gerne mal kleine Aufgaben geben, wie leckere Kekse bereit stellen, ein Bild malen, Kleinigkeiten basteln, was am Häuschen reparieren oder neu gestalten, z.b. etwas einpflanzen (dafür legt der Wichtel das Material immer bereit).
Es können aber auch einfach Briefe mit kleinen Geschichten aus dem Wichtelland sein. 🧝🏼🧙🏼‍♂️
Die Tür, oder wie in unserem Fall ein Häuschen, darf auch belebt wirken, in dem mal Wäsche draußen hängt, Dreck und/ oder Werkzeug rum liegt, neu dekoriert wurde.
 
Deiner Kreativität sind da absolut keine Grenzen gesetzt.
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Jod

Jod ist ein Spurenelement und kann nur bedingt gespeichert werden.
 
Es ist ein wichtiger Bestandteil der Schildrüsenhormone und ist somit unverzichtbar für Gewebewachstum und Zellteilung.
Jodmangel gehört zu den größten Gesundheitsproblemen weltweit.
Deshalb ist eine regelmäßige Zufuhr über die Nahrung wichtig.
Allerdings schwangt der Jodgehalt der Lebensmittel und ist abhängig vom natürlichen Jodgehalt im Boden, Wasser und den Produktionsbedingungen (u. a. Pflanzendüngung und Jodgehalt des Tierfutters).
Den natürlichsten und höchsten Gehalt an Jod haben Meerestiere und Algen.
 
WHO empfiehlt folgende Zufuhr:
0-12 Monate 50 µg/Tag
1-7 Jahre 90 µg/Tag
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Hallo Weltstillwoche 2020

Denkst du dir auch gerade: „Hä? Die war doch erst?!“
 
Ich geben dir recht, die eigentliche Weltstillwoche ist vom 01.08. bis 07.08.
Im deutschsprachigen Raum gibt es aber auch die Weltstillwoche in der 40. Kalenderwoche.
 
Fällt dir da was auf?
 
Genau, auch eine Schwangerschaft verläuft ca. 40 Wochen.
 
Ich bin jetzt allerdings völlig abgeschweift…
 
Kaum zu glauben, bevor ich meine Kinder bekommen habe und den Elfen sogar über 2 Jahre gestillt habe fand ich stillen über einen so „langen“ Zeitraum befremdlich. Aber warum? Weil ich kaum Vorbilder hatte oder Frauen kannte die wirklich stillten. Vorallem nicht in der Öffentlichkeit.
Stillen ist natürlich und normal. Dennoch löst es bei den meisten Frauen totalen Stress und Druck aus.
Genau wie bei mir fehlen da oft die Vorbilder.
Und genau deswegen ist die Weltstillwoche wichtig, sie soll Mut machen und Sicherheit geben.
Je mehr Wissen du erhältst, desto sicherer und erfolgreicher wirst du stillen. Denn tatsächlich ist es so, dass die meisten Stillprobleme unserer Gesellschaft geschuldet sind.
Solltest du dennoch Probleme oder Unsicherheiten haben, suche dir eine qualifizierte Stillberatung.
Danke nochmal anfür die wunderschöne Arbeit ♥️
 
 
 
 
 
 
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Unsere Geschichte (Teil 7)

Nach den Sommerferien teilte uns der Betreuer mit das er leider die Gruppe verlassen wird. Seine Nachfolgerin war schnell gefunden und Sie schien uns auch sehr offen und kompetent.
 
Aber der Schein sollte trügen…
 
Das was in der Krippe mit uns gemacht wurde, bekam hier ganz neue Dimensionen.
Wir merkten das sich das Verhalten des Kleckermanns nach und nach wieder verschlechterte und die Gespräche in der Kita häuften sich.
Lange wussten wir tatsächlich nicht, woran es lag, dass seine Verhaltensauffälligkeiten wieder sehr extrem wurden.
Durch die vielen Gespräche in der Kita mit wieder vielen Vorwürfen, waren die Schuldigen gefunden: Wir Eltern!
 
Trotz der Diagnose sollte ich auf Anraten der Einrichtung nochmal einen Termin beim SPZ und zur Überprüfen des I-Status machen. Was beides am Telefon abgelehnt wurde, weil wir bereits da waren und der Status mehrfach schon abgelehnt wurde.
Da musste ich mir wieder anhören, das ich mit der Einrichtung zusammenarbeiten möchte.
Ein Spruch, den ich mir mehrfach anhören musste war : „Mit 2 Kindern muss man sich nicht Selbstverwirklichen.“
Mir bzw uns wurde unterstellt, das wir unsere Arbeit und unsere Bedürfnisse (bei meinem Mann der Schlaf, nach der Nachtschicht) über die unseres Kindes stellen würden.

 

 

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Säuglinge kommt von säugen

Wir Menschen gehören zu der Gattung der Säugetiere, das kennzeichnende Merkmal ist, dass wir unsere Babys mit Muttermilch ernähren.
 
Im ersten Lebensjahr werden Babys seit dem 8. Jahrhundert Säuglinge genannt. Dieser Name ist abgeleitet von dem Wort „saugen“. Durch instinktive Reflexe, wie dem Such- und Saugreflex, ist erkennbar welche die natürlichste Ernährung ist: die Muttermilch aus der Brust. Diese Reflexe ermöglichen Kindern auch das Trinken der Formularnahrung aus der Flasche, wenn nicht gestillt wird.
 
Mit zunehmendem Alter und Entwicklung kommt dann mit ca. 6 Monaten die Beikost ergänzend zur Muttermilch oder Formularnahrung dazu. Die Beikost ist, wie der der Name sagt, eine Beigabe zur Muttermilch/ Pre und sollte diese, wegen des hohen Bedarfs an Kalorien und Nährstoffen, nicht ersetzen.
 
Zu Gunsten der festen Nahrung wird dein Kind die Muttermilch/Pre auf natürliche Art und Weise mit spätestens 1 Jahr selbst in seinem individuellen Tempo reduzieren.
 
Dabei sollten wir aber auch immer bedenken, dass das natürliche Abstillalter zwischen 2 und 7 Jahren liegt.
 
Ohne jemandem zu nahe zu treten oder anzugreifen zu wollen, sollten wir uns das auch bewusst machen, dass kein Kind sich selbst vor dem 2. Geburtstag von der Brust oder Flasche entwöhnen würde.
 
Bewusst oder unbewusst, wird da ein frühzeitiges abstillen oder entwöhnen der Flasche durch die Eltern beeinflusst.
Der Grund dafür können z.b. das frühe Ersetzen der Milchmahlzeiten (meist bei der Breigabe),
Fehlinterpretation von Entwicklungsphasen (z.b. Umwelt ist Interessant und es wird weniger gestillt) oder auch die Schnullergabe sein.
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Unsere Geschichte (Teil6)

Der Wechsel zur Kita stand an und wir machten uns lange mit Hilfe seiner Therapeutin Gedanken was das Richtige für ihn und für uns wäre.
I-Status und somit ein Intigrationsplatz wurden abgelehnt, also schauten wir nach der besten Option.
Aufgrund meiner beginnenden Selbstständigkeit plus der Schwangerschaft mit dem Elfen (die von Anfang nicht leicht war) und den Arbeitszeiten meines Mannes, war in unser aller Augen ein Platz in einer Vollzeitgruppe (9:00-15:00/15:30 Uhr) mit einem männlichen Betreuer die beste Lösung.
So war es anfangs auch…
Nach dem Wechsel in die Kita hatten wir das Gefühl er sei endlich angekommen. Er machte riesen Entwicklungsschritte und auch die Entscheidung mit einem männlichen Betreuer, der viel nach Montessori arbeitete, kam dem Wesen vom Kleckermann sehr entgegen.
Elterngespräche liefen endlich „normal“ ab ohne Vorwürfe oder Druck.
Es gab noch die Empfehlungen mit einer Ergotherapie zu starten, was seitens der Kinderärztin unter 4 aber nicht möglich sei.
Nach einem Besuch im SPZ (Sozial Pädiatrischen Zentrum) und endlich der Diagnose Wahrnehmungs-und Regulationsstörung starteten wir dann mit der Ergotherapie, die auch nochmal viel positiven Einfluss hatte.
Tja und dann kam die nächste Hürde: ein Betreuerwechsel.

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Vitamin B12

Vitamin B12 (Cobalamin) ist das einzige wasserlösliche Vitamin, dass der Körper über mehrere Jahre speichern kann. Das geschieht vor allem in der Leber.
Vitamin B12 wird von Mikroorganismen gebildet, die viele von uns zwar in sich tragen, aber leider unbrauchbar sind, da sie sich im Dickdarm befinden.
Die Aufnahme geschieht nämlich über die Magenschleimhaut und kann nur in Kombination mit einem bestimmten Eiweiß (Intrinsic-Faktor, gebildet von der Magenschleimhaut) geschehen.
Auch wenn unser Körper das Vitamin B12 lange speichern kann ist ein regelmäßiger Verzehr von Vitamin B12-haltigen Lebensmitteln wichtig. Hierbei ist allerdings anzumerken, das die Aufnahme über Pflanzen eigentlich nicht möglich ist, da Spuren von B12 nur in vergorenen Pflanzen enthalten ist. Die Aufnahme über Fleisch ist eigentlich ein Umweg, da B12 den meisten Tieren auch über das Futter oder via Spritzen supplemtiert wird.
Im Endeffekt kann auch auf einfachem Wege B12 supplemtiert werden.

Aber warum ist B12 so wichtig?
Es ist für die Bildung roter Blutkörperchen wichtig, es hat Auswirkungen auf den Aufbau der Nervenzellen im Rückenmark und im Eiweiß- und Nukleinsäurestoffwechsel. Bei einem Mangel, der sich oft erst nach Jahren bemerkbar macht, kommt es zu Müdigkeit, Blutarmut, Konzentrationsschwäche, Depressionen , Kopfschmerzen und bei Kindern zu Entwicklungsverzögerungen

Der Schätzwert für die B12 Zufuhr ist altersabhängig:
– bis 4 Monaten 0,5 µg/Tag
– 4 bis 12 Monate 1,4 µg/Tag
– 1 bist 4 Jahre 1,5 µg/Tag

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Vitamin K

In der Schwangerschaft findet die Gabe von Vitamin K über die Plazenta nur in geringen Mengen statt.
Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin und ist für die Bildung von Gerinnungsgsfaktoren zuständig. Das heißt ohne Vitamin K kann der Körper diese Faktoren nicht herstellen und damit auch keine Blutungen stoppen.
Außerdem verhindert Vitamin K die Kalkablagerungen in Weichteilen wie Blutgefäßen und Knorpeln.

Der Bedarf ist laut der DGE unterschiedlich:
0-4 Monate 4 µg/Tag
4-12 Monate 10 µg/Tag
1 bis 4 Jahre 15 µg/Tag
4 bis 7 Jahre 20 µg/Tag

Dein Baby erhält über die Muttermilch Vitamin K und auch in Formularnahrung ist Vitamin K zugesetzt. Da dies aber nicht genügt, um die Speicher ausreichend zu füllen, wird in Deutschland die Gabe von dreimal
2 mg Vitamin K bei den Vorsorgeuntersuchungen U1, U2 und U3 empfohlen.
Seit 2007 wurde durch diese Gaben das Blutungsrisko bei Säuglingen deutlich verringert.
Es gibt auch die Möglichkeit kontinuierlich, eine niedrig dosierte Prophylaxe über einen Zeitraum von 12 Wochen zu geben.

 
 
 
 
 
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Unsere Geschichte (Teil 5)

Mit dem 1. Geburtstag des Kleckermanns war meine Elternzeit vorbei, ich fing also wieder an im Rettungsdienst zu arbeiten. Mein Chef war super verständnisvoll und kam mir sehr entgegen mit den Schichten. Mein Mann arbeitete nur nachts und einen Krippenplatz hatten wir noch nicht.
Somit kam mein Mann morgens von der Arbeit, übernahm den Kleckermann, damit ich zur Schicht konnte. Mittgas übernahm ich dann, damit mein Mann schlafen konnte. Die Nächte waren zu der Zeit absolut gruselig, weil der Kleckermann am Dauerzahnen war.
Mein Mann und ich gingen auf dem Zahnfleisch und waren glücklich, als wir dann endlich mit der Eingewöhnung in der Krippe starten konnten.
Da er eine Distanzlosigkeit zu anderen Menschen hat, war die Eingewöhnung absolut kein Problem.
Doch schon nach den ersten Wochen und dem ersten Elterngespräch sollte nach und nach die Krippe uns immer mehr Probleme bereiten.
Das Begleiten des Kleckermanns war zu dieser Zeit schon nicht einfach und jetzt rückblickend kann ich sagen, dass sich in dieser Zeit schon viele Symptome sehr bemerkbar machten. Seine ausgeprägte motorische Unruhe und Rastlosigkeit, das laute Spielen, seine geringe Frustrationstoleranz und sehr extremen Wutanfälle (auch mit Selbstverletzung), sein impulsives Verhalten und die unüberlegten Handlungen, wie z.B. ohne vorher ersichtlichen Grund im Spiel plötzlich andere Kinder zu hauen, treten oder zu beißen.
Völlig Verständlich, dass die Erzieher und auch Eltern da eine „Gefahr“ sehen und handeln wollen, aber anstatt wirklich zu helfen, begann da unsere Odyssee an Vorwürfen, Druck und Mobbing. Zusätzlich kamen noch Verdachtsdiagnosen, wie „Autismus“, „ADHS“ „Zwangsstörung“ seitens der Erzieher mit Therapievorschlägen.

Ich kann da nicht ganz so ins Detail gehen, weil unsere Geschichte dazu beigetragen hatte, dass jemand gekündigt wurde.

Zu dieser Zeit begannen wir wegen der Diagnose „Wahrnehmungs- und Regulationsstörung“ unsere Psychotherapie. Auch der I-Status wurde damals zum ersten Mal beantragt, aber mittlerweile mehrfach abgelehnt u.a. mit der Begründung, dass wir mit unserer Art der Erziehung daran schuld sind. O-Ton „Er braucht klare Regeln, Grenzen und Strafen!“

Hängen in den Köpfen bleibt aber nur, dass unser Kind völlig unangepasst war und derjenige war, der mit 2 Jahren zur Entlastung der Einrichtung je einen Tag in der Woche zu Hause bleiben musste.