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Klexikon – J wie Johannisbeere

Klexikon – J wie Johanniskraut
Johanniskraut gehört zu der Gattung der Johanniskräuter. Das Echte-Johanniskraut schmeckt bitter, ist allerdings ein altbewährtes Heilmittel, welches sowohl zur inneren als auch äußeren Anwendung kommt.
n der Küche wird die Pflanze vor allem als Bestandteil in Teezubereitungen verwendet und ist wegen seiner stimmungsaufhellenden Wirkung sehr beliebt.
Des Weiteren ist es Bestandteil einiger Kräuterschnapsmischungen sowie Liköre. In einigen alten Rezepten vom Lande wird das Wildkraut zudem mit anderen Wildkräutern als Kräutermischung zur Würze verwendet.
Da ich bei meinen Recherchen unterschiedliche Angaben gefunden habe. Habe ich mich zur Verwendung bei Säuglingen und Kleinkindern von Johanniskraut nochmal mit Clara von @beipackwissen rückversichert. Wir raten ganz klar davon ab Johanniskraut als Heilmittel bei Babys und Kleinkindern anzuwenden.

 

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Zucker

Wenn von Zucker gesprochen wird, ist meist vom weißen Industriezucker die Rede.
Allerdings ist Zucker oftmals unter vielen Namen in der Zutatenliste zu finden.
Durch augenscheinlich natürliche Zutaten, wie Fruchtsaftkonzentrat, Fruchtsüße, Säfte oder Dicksaft, wird vermittelt, dass das Produkt gesund ist.
Industriell ist aber die Süße da heraus gearbeitet, daher hat es kaum noch etwas mit dem gesunden Obst zu tun.
Obst an sich ist gesund, da es neben der Fructose viele wichtige Vitamine und Ballaststoffe enthält. Pure Fructose, wie z.B. in Agavendicksaft enthalten oder künstlich hergestellt, ist ungesund. Fructose hemmt das Sättigungsgefühl und der größte Teil landet in der Leber und wird dort zu Fett umgebaut.
Grundsätzlich sind Kohlenhydrate (enthalten Fructose und Glukose) als Energielieferanten sehr wichtig.
Wir sind ab Geburt auf süß geprägt, denn die Muttermilch enthält auch Zucker in Form von Laktose.
Je mehr Zucker wir in unterschiedlichster Form aufnehmen, desto mehr wird das Belohnungssystem aktiviert. Das Gehirn reagiert auf Zucker, ähnlich wie auf Alkohol oder andere Suchtstoffe, und schüttet vermehrt Dopamin aus.
Daher ist es sinnvoll, so lange, wie möglich, auf zusätzlichen Zucker zu verzichten.
Es gibt jede Menge Alternativen zum weißen Industriezucker, eine Übersicht mit ausführlicher Erklärung darüber findest du hier.
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Honig

Na, welche Altersangaben hast du gehört, wie lange dein Kind kein Honig essen darf? Bis 1 Jahr, 3 oder sogar 5 Jahre?
Ich möchte dir heute bei den vielen Informationen einmal Klarheit verschaffen:
 
Fakt 1: Honig kann Spuren von dem Bakterium „Clostridium Botulinum“ enthalten, das bei Säuglingen und Kleinkinder den seltenen, aber meist tödlichen Botulismus verursacht.
 
Fakt 2: Honig ist ein rohes tierisches Produkt und somit für Kinder bis zum 4. Lebensjahr nicht geeignet.
 
Fakt 3: Der deutsche Honigverband empfiehlt bis zum ersten Lebensjahr keinen Honig, da die Darmflora sich noch aufbaut.
 
So, jetzt haben wir den Salat.
 
Zwei unterschiedliche Altersangaben. Zusätzlich findest du im Netz noch viele andere Altersangaben. Die zwischen 1 und 5 Jahren liegen.
Wichtig zu wissen ist, das die Sporen des Bakteriums die normale Magensäure nicht überleben. Der pH- Wert im Magen eines Säuglings ist allerdings noch höher und sinkt erst mit zunehmender Beikost.
Das ist auch genau das was der deutsche Honigverband meint. Allerdings sollten die meisten Kinder im ersten Jahr immer noch mehr Muttermilch/ Pre als Beikost bekommen, daher passt die Empfehlung mit 1 Jahr nicht.
Fazit: Eine klare Altersempfehlung kann es nicht geben!
Jedes Kind entwickelt sich anders und die Essmengen sind auch sehr individuell. Ganz klar: unter 1 Jahr sollte es kein Honig geben. Danach ist es von Kind zu Kind unterschiedlich.
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Besteck

Das richtige Besteck für unsere Kinder zu finden ist gar nicht so leicht.
 
Aber, brauchen sie eigentlich extra Kinder Besteck?
 
Egal wie du Beikost anbietest zu Beginn ist Besteck noch nicht so wichtig.
Die Hände als Hilfsmittel reichen vollkommen, dennoch kannst du deinem Kind aber immer Besteck bereit legen.
Am besten legst du es oberhalb des Tellers, so dass dein Kind frei wählen kann das Besteck mit links oder rechts zu greifen.
Die ersten Versuche mit Besteck macht dein Baby mit ca. 8-10 Monaten.
Dein Kind wird dich zunächst genau beobachten und durch Nachahmen den Umgang üben.
Oftmals wird zunächst, vor der Angst vor Verletzung nur ein Löffel angeboten. Ich empfehle dir allerdings von Anfang an Löffel und Gabel bereit zu legen, denn bei vielen Rezepten ist es vielleicht leichter für dein Baby die Gabel zu benutzen, da es damit die Lebensmittel besser aufgepickt bekommt.
Um Verletzungen dennoch vorzubeugen, sollte auf kleines und abgerundetes Besteck fürs Babys geachtet werden. Ein breiter Griff liegt besser in kleinen Babyhänden und ist leichter für den Anfang.
Sollte Besteck noch irgendwelche bestimmte Kriterien erfüllen? Nein. Es gibt nicht viel zu beachten und man kann auch nicht wirklich was falsch machen.
Ob du also extra Kinderbesteck kaufen willst, entscheidest alleine du.
Ein Kaffeelöffel oder eine Kuchengabel sind genauso gut in der Handhabung wie Esslernbesteck.
 
Wichtig ist auch, wo du das Besteck für dein Kind bereit legst. Empfohlen wird es oberhalb des Tellers bereit zu lagen, damit dein Kind frei wählen kann, ob es mit links oder rechts essen mag.
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Tischregeln

Tischregeln sollten atersentsprechend und auf eure Familie abgestimmt sein.
Die Regeln für einen 7 jährigen können ganz klar nicht für einen 2 jährigen gelten, der noch hippelig ist und die Welt entdecken muss.
Sinnvoll auch die Regeln situativ immer etwas anzupassen, z.B. im Restaurant, bei einer Gartenparty oder Kindergeburstag.
Du kannst aber bereits ab Beikostreife mit einfachen Regeln beginnen.

Eine in meinen Augen sinnvolle Regel für alle Altersgruppen: „Wenn wir essen, essen wir. Wenn wir spielen, spielen wir.
Beides zusammen lassen wir“.

Damit ist nicht gemeint, das die Kinder nicht mit dem Essen „spielen“ und erkunden dürfen, sondern das während des Essen keine Ablenkung stattfinden soll, wie nebenbei spielen, Fern schauen usw. .
Das führt dazu das entweder sehr wenig bis gar nichts gegessen wird oder das tatsächlich das Sättigungsgefühl abtrainiert werden kann.
Essen ist etwas soziales und sollte bewusst wahr genommen werden.
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Sichere Essumgebung

Denn bereits mit dem Start der Beikost kannst du für eine sichere Essumgebung sorgen.
Diese sorgt unter anderem dafür, dass die Gefahr des Verschluckens minimiert wird und dass das Kennenlernen der neuen Nahrung mit Gelassenheit und Spaß geschieht.
Für den Start ist nicht eine Altersangabe entscheidend, sondern die individuelle Reife der Kinder.
Die Beikostreifezeichen sind aber nicht nur ein Anzeichen, ob dein Kind bereit ist für die Beikost. Durch körpereigene Schutzreflexe wird dein Kind bereits vor dem Verschlucken geschützt.
Auch ist es wichtig im ersten Lebensjahr und darüber hinaus auf einige Lebensmittel, zum Schutz vor Aspiration/ Verschlucken und Lebensmittelinfektionen, gar nicht zu geben oder nur schrittweise einzuführen. Mher zu den kritischen und verbotenen Lebensmittel findest du hier.

Zur sicheren Essumgebung zählen aber nicht nur die Reifezeichen und das achten auf die kritischen und verbotenen Lebensmittel.
Essen kennen lernen soll entspannt ablaufen und Spaß machen.

Hast du mal im Stehen, in wenigen Minuten mit Heißhunger einen Burger verdrückt?
Das macht kein Spaß, sättigt nicht lange und bereitet Bauchweh.

Wenn du also mit Beikost starten möchtest, empfehle ich das es in einer ruhigen und entspannten Atmosphäre geschieht. Wie bei den Reifezeichen schon erwähnt, ist die aufrechte Haltung sehr wichtig.
Solange dein Kind sich nicht selbstständig hinsetzen kann, solltest du dein Kind am besten auf deinem Schoß behalten. Später ist dann auch ein sicherer Sitz im Hochstuhl wichtig. Daher nutze einen Hochstuhl mit festem Stand für die Füße. Wichtig ist auch, daß du nicht mit einem verängstigten Gesicht vor ihm deinem Kind sitzt, sondern das du ihm ein sicheres Gefühl vemitteln kannst. Daher empfehle ich dir einen Erste-Hilfe-Kurs für Kinder.
Mit der Zeit wird dein Kind immer mobiler- robben, krabbeln und laufen.
Achte darauf, daß dein Kind dabei nicht isst und selbstverständlich sollte sein, das dein Kind nicht alleine gelassen wird beim Essen.
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vegane Beikost

Ist es möglich, bei der Beikosteinführung auf alle tierischen Produkte zu verzichten?

DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) rät von einer rein veganen Ernährung bei Säuglingen und Kleinkindern ab, da eine Versorgung mit kritischen Nährstoffen schwierig sei.

Ich kann dir allerdings sagen, dass eine vegetarische und vegane Ernährung möglich ist. Warum? Das erfährst du in diesem Beitrag!
Wenn du dich dafür entscheidest dein Baby vegan zu ernähren, solltest du dich auf jeden Fall ausreichend darüber informieren, welche Nährstoffe dein Baby benötigt.
Besonders wichtig ist es auf eine ausreichende Zufuhr von folgenden Nährstoffen zu achten: Eisen, Zink, Jod, Calzium, Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B2, Vitamin B12, Selen (mehr Informationen gibt es weiter unten).

Vergleichen wir doch zunächst einmal die Ernährungspyramiden. Wenn du einmal genauer schaust, siehst du, dass die vegane Ernährungspyramide eine sehr deckungsgleich wie die Ernährungspyramide der DGE hat. Auch die DGE empfiehlt eine bis zu 75% pflanzliche Ernährung.

 

Wie sieht es also mit den kritischen Nährstoffen aus?

Eisen

  • Bedarf: Säuglinge bis 4 Monate 0,5mg/Tag und ab dem 4. Monat bis 7 Jahre 8mg/Tag
  • Enthalten in: Sesam, Kürbis, Hanf- und Leinsamen, Nüssen, Hülsenfrüchten, Haferflocken, Hirse, sowie grünem (Blatt-) Gemüse (eine Übersicht zum Download und Ausdrucken findest du hier)
  • Um eine optimale Aufnahme von Eisen aus eisenhaltigen Lebensmitteln zu gewährleisten, ist ein saures Milieu notwendig. Vitamin C fördert die Resorption von Eisen. Kalziumhaltige Lebensmittel wie Milch, Milchprodukte, Kaffee und Schwarztee hemmen die Aufnahme von Eisen
  • Bedarf kann durch eine Auswahl von eisenreichen Lebensmitteln in Kombination mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln sichergestellt werden

Zink

  • Bedarf: Säuglinge bis 4 Monate 1,5 mg/Tag und ab 4. Monat 2,5 mg/ Tag, 1-4 Jahre: 3 mg pro Tag
  • Enthalten in: Sesam, Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Leinsamen, Chiasamen, Nüssen, Linsen, Vollkornprodukten
  • Zink kann ohne Supplementierung bei einer ausgewogenen Kost in ausreichender Menge aufgenommen werden

Jod

  • Bedarf 0-12 Monate: 50 Mikrogramm, 1-4 Jahre 90 Mikrogramm pro Tag
  • Jodgehalt der Lebensmittel ist abhängig vom natürlichen Jodgehalt im Boden, Wasser und den Produktionsbedingungen (u. a. Pflanzendüngung und Jodgehalt des Tierfutters)
  • Den natürlichsten und höchsten Gehalt an Jod haben Meerestiere und Algen.
  • Eine regelmäßige Zufuhr über die Nahrung ist wichtig. Es empfiehlt sich, den Bedarf entweder über ein Supplement oder jodhaltige Algen zu decken. Da eine Überdosierung auch schädlich ist, ist hier Vorsicht geboten.

Calzium

  • Bedarf: 0-4 Monate 220mg/Tag, 4- 12 Monate 330mg/Tag, 1-4 Jahre 600mg/Tag
  • Gute pflanzliche Calciumlieferanten sind Spinat, Mandeln, Kirchererbsen, Sojamilch, Tofu, Brokkoli, Mineralwasser, Rucola, getrocknete Feigen, getrocknete Braunalgen
  • Bedarf ist einwandfrei möglich.

Vitamin D

  • Bedarf: 10µg ( 1µg = 40 Internationale Einheiten (IE); 1 IE = 0,025 µg) in den ersten 12 Monaten empfohlen. Im 2 Lebensjahr sollte die Prophylaxe dann in den Wintermonaten weiter durchgeführt werden.
  • Das Sonnenvitamin, wird vom Körper durch Aufenthalt in der Sonne selbst gebildet.
  • Unabhängig von der Ernährungsform, Vitamin D sollte auf jeden Fall supplementiert werden.

Omega 3 Fettsäuren

  • Bedarf 6-12 Monate sowie anschließend bis 4 Jahre ist der Bedarf 10-12 mg pro kg Körpergewicht
  • Enthalten in: pflanzlichen Ölen (beispielsweise Raps-, Walnuss- und Leinöl), Nüsse, grünes Blattgemüse (z.B. Feldsalat), Walnüsse, Mandeln, Avocado, Chiasamen und Leinsamen.

Vitamin B2 (Riboflavin)

  • Bedarf 4-12 Monate: 0,4 mg, 1-4 Jahre: 0,7 mg pro Tag
  • Enthalten in: Nüssen (v. a. Mandeln), Hefeflocken, Vollkornbrot, Haferflocken, Pilzen und grünem Gemüse
  • Deckung des Bedarfs ist gut möglich.

Vitamin B12

  • Bedarf : bis 4 Monaten 0,5 µg/Tag, 4 bis 12 Monate 1,4 µg/Tag, 1 bist 4 Jahre 1,5 µg/Tag
  • Tiere bekommen es als Supplement – deshalb können wir es auch direkt als Supplement zu uns nehmen
  • Supplementierung von Vitamin B12 ist unabdingbar

Selen

  • Bedarf: 4 Monate bis 4 Jahre: 15 Mikrogramm am Tag
  • Enthalten in: Paranüssen, Steinpilzen, Hülsenfrüchten, Haferflocken, Cashewkerne, Kokosnuss, Sojabohnen, rote Linsen.
  • Supplementierung kann notwendig sein.

Fazit:
Eine vegane Ernährung ist möglich. Sicherheitshalber ist eine vegane Ernährungsberatung sinnvoll.

Aber wie kannst tierische Produkte durch vegane Alternativen ersetzen? Und welche Ersatzprodukte eignen sich für Babys überhaupt?

Es gibt mittlerweile eine breite Palette an veganen Ersatzprodukten. Auch, wie bei anderen Lebensmitteln, solltest du hier genau auf die Inhaltsstoffe achten.
Ausführliche Beiträge zu Ei- Ersatz und pflanzlichen Drinks findest bereits auf meinem Blog.

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Sättigungssignale in der Beikost

Ich kann es nicht oft genug erwähnen: Babys und Kleinkinder essen intiutiv: dass heißt, sie wissen ganz genau, ob und wieviel Nahrung sie gerade brauchen! Daher ist es wichtig die Sättigungssignale deines Kindes zu kennen und dann die Mahlzeit zu beenden.
 
5 Zeichen, dass dein Kind satt sein könnte:
 
  1. Dein Kind hört auf zu essen und/oder öffnet den Mund nicht mehr
  2. Dein Kind dreht den Kopf oder sogar den ganzen Körper weg
  3. Dein Kind spuckt das Essen aus oder wirft es auf den Boden
  4. Dein Kind wird unruhig, möchte nicht mehr sitzen bleiben
  5. Dein Kind fängt an mit dem Essen zu spielen 

Wie zeigt dir dein Kind, dass es satt ist?

 

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Würgereflex

Beim Übergang zum Familientisch oder mit der Start bei BLW fragst du sicher: verschluckt mein Kind sich nicht?
 
Eine berechtigte Sorge und ein wichtiges Thema, was gar nicht oft genug erwähnt werden kann.
Hier möchte ich nicht unerwähnt lassen das oftmals der Würgereflex mit dem eigentlichen Verschlucken verwechselt wird.
Der Würgreflex ist ein Reflex, der durch das Zusammenziehen des Gaumenmuskels, das Eindringen
von Fremdkörpern in die Atemwege verhindert.
Durch die anatomischen Begebenheiten sitzt dieser Reflex bei Säuglingen und Kleinkindern weiter vorn und ist sehr viel empfindlicher.
 
Es sieht wirklich sehr dramatisch aus, dennoch sollte man nicht vorzeitig eingreifen!
 
Dein Baby wird sehr schnell lernen, wie es mit der Zunge die Nahrung im Mund hin und her transportieren kann.
 
Wichtig ist, darum erwähne ich das noch einmal, wenn du Beikost einführst, das dieses nur in einer entspannten und sicheren Essumgebung angeboten wird. Hierbei spielt der Hochstuhl eine wichtige Rolle.
Des Weiteren kann ich nur einen Erste-Hilfe-Kurs empfehlen, um dass man doch im Fall der Fälle richtig
handeln kann.
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Bullschit der Woche (127)

Lachen oder Weinen?
 
Ich weiß es wirklich nicht!
 
Viel zu oft wird bei schlechter Gewichtszunahme direkt zur verfrühtem Beikoststart geraten. Allerdings ist das völlig sinnfrei…
 
..denn die Beikostreifezeichen werden meist völlig ignoriert
 
  • langfristige Schäden des Magen-Darm-Traktes und Nieren sind die Folge..nach der Ursachen wird nicht weiter geforscht
  • geringe Zunahme kann verschiedene Ursachen haben, die auch bei der Beikost oder Sprachentwicklung Probleme bereiten können
  • Beikost hat im Vergleich zur Muttermilch/Pre-Nahrung weniger Kalorien (mehr dazu findest du hier)
  • langfristig gibt es zu wenig Kalorien, das sich auf die Hirnentwicklung auswirkt
  • verfrühte Beikost, bedeutet oftmals verfrühtes Abstillen, Entwöhnen der Flasche
  • birgt viele Nachteile für dein Kind und auch für Dich
Wichtig ist es also, wenn dein Kind wirklich schlecht zunimmt sich eine Stillberatung zu suchen. Diese kann eine Gewichtskurve anlegen, regelmäßige Gewichtskontrollen mit dir besprechen, das Still-und (Zu-) Fütterungsmanagement mit dir besprechen und Ursachenforschung mit dem Arzt betreiben.