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Tipps und Infos

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Klexikon – F wie Feige

Feigen (Kurzform von echter Feige) ist einer der ältesten Kultur-und Nutzpflanzen. Feigen sind die Früchte des Feigenbaums, sie können grün oder auch violett sein.
Die Feigen aus der ersten Ernte im Juni oder Juli sind in der Regel etwas größer als die zweiten Ernte im August und September, dafür haben diese dann einen höheren Zuckergehalt.
Sie enthalten Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und einige Ballastoffe.
Die Kerne sind essbar und sogar besonders gesund, zusätzlich haben sie eine verdauungsfördernde Wirkung.
Feigen schmecken pur, im Salat , zum Nachtisch, in süßen oder auch herzhaften Gerichten.
Feigen sind super für kleine Essanfänger. Sie lassen sich gut greifen und lassen sich mit den meist noch zahnlosen Kiefer gut zerkleinern.

 

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Klexikon – E wie Erbsen

Erbsen gehören zu den Hülsenfrüchten.
Frische Erbsen bestehen zu 70% aus Wasser, sind aber dennoch absolute Proteinbomben.
Erbsenproteine sind aufgrund ihrer ganz speziellen Kombination aus Aminosäuren besonders wertvoll für den Muskelaufbau, die Beschaffenheit von Haut und Haar, sowie für ein gesundes Bindegewebe.
Außerdem enthalten sie Vitamin A, C, sowie verschieden B Vitamine. Weitere Inhaltstoffe sind Folsäure, Eisen, Kalzium, Kalium, Magnesium und Zink.
 
Da Erbsen frisch, getrocknet, eingelegt oder im gefrosteten Zustand erhältlich sind, sind sie auch vielseitig verwendbar.
Bis auf Zuckererbsen, werden sie ohne Hülse gegessen.
 
Verarbeitet werden sie zum Beispiel im Brei, als Bratling, Suppe oder Pancake uns können bereits ab Beikoststart gegeben werden.
 
Für geübte Esser, wenn der Pinzettengriff vorhanden ist, kann es Erbsen dann auch unpüriert geben.

 

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Klexikon – E wie Erdbeere

Erdbeeren gehören nicht, wie es der Name vermuten lässt, zu den Beeren. Sie gehören zu den Rosengewächsen und sie sind Scheinfrüchte, denn die eigentlich Frucht sind die kleinen gelben Nüsschen.
Sie besteht zu 90% aus Wasser und enthält mehr Vitamin C als eine Orange. Außerdem hat sie einen hohen Gehalt an Folsäure, Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium.
Viele Kinder zeigen beim Verzehr eine Hautreaktion um den Mundbereich. Dabei handelt es sich oftmals gar nicht um eine Allergie gegen Erdbeeren. Es kann eine Reaktion auf die Fruchtsäure sein, meist ist es allerdings auch eine Reaktion auf die verwendeten Pestiziden.
Allergische Reaktionen auf Erdbeeren sind möglich, da sie Eiweißstoffe enthalten, die Birkenpollen sehr ähnlich sind. Bei einer allergischen Reaktion auf Erdbeeren handelt es sich hier um eine Kreuzallergie.

Auf der hompage befinden sich mittlerweile sehr viele Rezepte mit Erdbeeren:

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Klexikon – D wie Drachenfrucht

Bei vielen auch bekannt als Pitahaya oder Pitaya. Sie gehört zu der Gattung der Kakteengewächse. Sie kann gelb mit hellen Fruchtfleisch bis Pink mit roten Fruchtfleisch sein, wobei die Drachenfrüchte mit roten Fruchtfleisch intensiver schmecken.
 
Drachenfrüchte bestehen zu 90% aus Wasser und erinnert geschmacklich an süßes Wasser. Neben Vitamin B, C und E, enthalten sie einiges an Eisen, Kalzium und Phosphor.
Durch den hohen Wassergehalt und den eiweißspaltenden Enzymen, welche im Fruchtfleisch und in den winzigen schwarzen Kernen der Frucht enthalten sind, wird die Verdauung angeregt. Daher sollte sie ab Beikostreife nur in Maßen gegeben werden.
 
Wichtig: Die Schale der Frucht ist giftig und sollte auf keinen Fall verzehrt werden.
 
Drachenfrucht sollten am besten roh verspeist werden, da sie dann ihr volles Aroma entfalten kann. Du kannst sie löffeln wie eine Kiwi oder du entfernst die stachlige Schale und schneidet sie klein für Obstsalat, Fingerfood oder als Topping für Pfannkuchen. Du kannst sie auch zu Brei pürieren und somit zum Beispiel zum Getreide-Obst- Brei weiter verarbeiten oder für leckere Torten, Eis oder Milchshakes verwenden.
Genau wie Melone, schmeckt die Drachenfrucht auch zu Fisch, Fleisch und Salaten mit Schinken und Käse. Aber auch zu süßen Torten, Eis oder Milchshakes.

 

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Klexikon – D wie Datteln

Die Früchte der Dattelpalme gehören zu den Beeren. Sie besitzen ein sehr süßes, eher trockenes Fruchtfleisch. Es sättigt gut und schmeckt sehr süß. Im Inneren sitzt ein harter, walzenförmiger Samenkern.
 
Durch die Ballaststoffe und vielen Mineralstoffe, wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Vitamin B sind sie eine gesunde Nascherei.
 
Datteln sind durch recht neutralem Geschmack eine tolle Alternative zu Industriezucker. Du kannst Datteln für Joghurt, Müsli, selbstgemachte Pflanzendrinks, Backwaren und vieles mehr verwenden.
 
Bei Backwaren sei allerdings erwähnt, dass Industriezucker nicht immer 1 zu 1 mit Datteln ersetzbar sind. Da muss man manchmal etwas rumprobieren oder direkt Rezepte verwenden, in denen als Süße Sirup oder ähnliches verwendet wird.
 
Viele meiner Rezepte sind mit Dattelmus, da Grundrezept findest du hier.
 
Frische Datteln kannst du wenige Tage im Kühlschrank lagern. Getrocknete Datteln sind da wesentlich länger haltbar.
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Klexikon – C wie Chicorée

Chicorée ist ein Korbblütler und das perfekte Gemüse für diese Jahreszeit. Er wächst im dunkeln und lässt sich vielzeitig zubereiten.


Er enthält Bitterstoffe, die für Verdauung, Stoffwechsel und Kreislauf gut sind. Außerdem liefert er jede menge Kalium, Folsäure, Zink, sowie die Vitamine A, B und C. Der enthaltene Ballaststoff Inulin macht lange satt und lässt den Blutzuckerspiegel nur sehr langsam ansteigen.


Chicorée schmeckt leicht herb und nussig. Lediglich der Strunk schmeckt recht bitter, deshalb ist es sinnvoll diesen vor dem Verarbeiten keilförmig heraus zuschneiden. Du kannst ihn lecker mit Früchten, wie Birne, Äpfel oder Orangen, kombinieren. Durch das garen verliert er einen Teil seines bitteren Geschmacks. Du kannst ihn einfach mit etwas Öl anbraten und dann dünsten oder als Auflauf im Backofen garen.

Durch die faserige Konsistenz eignet sich der Chicorée allerdings weniger für die Verarbeitung zu Brei. Er ist auch erst etwas für Kinder, wenn die Backenzähne vorhanden sind.

 
 
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Klexikon – C wie Clementinen

Clementinen sind eine Kreuzung aus Mandarine und Pomeranze (Bitterorange) und sie gehören zu den Zitrusfrüchten.
 
Die Schale der Clementine ist zwar dünner, dafür aber robust und lässt sich meist schwerer lösen als die der Mandarine. Dafür ist sie allerdings beinahe kernlos, weswegen sie besser für den Beikoststart geeignet ist, als die Mandarine.
 
Sie enthält Vitamin C aber im Vergleich zu den anderen Zitrusfrüchten am wenigsten. Sie ist reich an Provitamin A und Vitamin B3, B5 und Vitamin E.
Du Kannst sie ab Beikostreife roh, als Mus im Salat, lecker zum Müsli, Porridge und in Backwaren anbieten.
 
Mein Tipp: Wenn du sie roh anbietest, etwas einschneiden, damit sie, wie bei kleinen Tomaten oder Weintrauben, nicht mehr prall-elastisch sind.
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Was ist Beikost?

Was genau ist eigentlich Beikost?
 
Viele würden jetzt sofort sagen: „Ist doch klar. Brei oder Fingerfood/BLW“
 
Tatsächlich ist es so, dass zur Beikost noch viel mehr gehört. Denn auch auch Wasser oder Tee sind Beikost.
 
Mit Beikost ist nämlich jedes Lebensmittel gemeint, welches dein Baby im 1. Lebensjahr neben der Muttermilch oder der Formularnahrung (Pre) bekommt. Egal welche Konsistenz es hat.
 
Flüssig wie Wasser, Tee, Saft oder auch so mancher Brei. Püriert, also klassischer Brei oder z.B. Obstmus. Die Lebensmittel können roh oder gekocht sein.
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Medikamente in der Stillzeit

Oft herrscht große Verunsicherung, wenn es um die Einnahme von Medikamenten in der Stillzeit geht.
 
Geht der Wirkstoff in die Muttermilch über?
 
Wenn ja, schadet er dem Säugling?
 
Leider ist es so, dass viele Medikamente mittlerweile wie Bonbons verschrieben und eingenommen werden. Grundsätzlich sollten Medikamente immer nur sehr bedacht einsetzt werden. Völlig nachvollziehbar, dass viele Ärzte und Apotheken zum Schutz deines Kindes bei vielen Medikamenten zum Abstillen raten.
 
Du darfst aber viele Medikamente einnehmen und um das sicher zu stellen, gibt es eine tolle Website: Embryotox.de
Du kannst dich selbst oder gemeinsam mit deinem Arzt erkundingen.
Solltest du ein bestimmtes Medikament nicht finden, dann kann dein Arzt dort anrufen.
Alternativ kannst du dir, als Patient, bei Reprotox von der Uniklinik Ulm Informationen einholen.
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Klexikon – B wie Birne

 
Birnen gehören zu den Kernobstgewächse.
 
Es gibt schätzungsweise 5000 verschiedene Sorten, von denen etwa 700 in Deutschland angebaut werden können
Birne ist reich an Ballastoffen, Folsäure, Eisen, Magnesium, Vitamin C und B.
 
Da die reife Birne sehr weich ist, kann sie super am Gaumen zerdrückt werden, so dass du sie ab Beikoststart deinem Kind roh als Fingerfood anbieten kannst.
Du kannst sie aber auch gekocht als Brei oder verarbeitet in Waffeln, Pfannkuchen etc. anbieten.