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Tipps und Infos

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Soja in der Beikost

So beliebt Soja vor allem in der vegetarischen und veganen Ernährung ist, genauso stark wird es kritisiert.
 
Aber was stimmt denn nun?
Ist Soja ab Beikostreife geeignet oder vielleicht auch erst im Kleinkindalter? Oder besser gänzlich meiden? 🤔
 
Die Sojabohne gehört zu den Hülsenfrüchten. Sie enthält eine menge Protein, Kalium, Magnesium und Vitamin B1, sowie auch Mangan und Eisen.
 
Soja enthält allerdings auch sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Isoflavone ist der Aufsehenerregende Bestandteil der Sojabohne. Da sie dem weiblichen Hormon Östrogen sehr ähnlich sind werden sie auch als Phytoöstrogene oder pflanzliche Östrogene bezeichnet.
Diese haben nachweislich Auswirkungen auf den menschlichen Körper.
Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) spricht nach aktuellem Stand nichts gegen den Verzehr von normalen Mengen in der Beikostzeit. Es sollte nur nicht gänzlich alles auf Soja umgestellt werden.
Hier trifft also das Sprichwort von Paracelsus „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“ völlig zu.

 

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Klexikon – E wie Edamame

Als Edamame werden die noch unreif geernteten Sojabohnen selbst bezeichnet als auch das daraus zubereitetes Gericht.
Sie gehören zu Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler.
In der Schale befinden sich zwei bis drei etwa fingernagelgroße Bohnen, die durch das Kochen in Salzwasser weich werden und ihr nussiges bis leicht süßliches Aroma entfalten.
Die kleinen Bohnen sind reich an Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren und Vitaminen und Ballaststoffen
Mittlerweile erhältst du Edamame in vielen Märkten bereits vorgekocht in der Tiefkühlabteilung. Solltest du due Schoten doch so erhalten müssen zunächst gekocht werden, damit sie genießbar sind.
Die Bohnen können nachdem kochen in Salzwasser direkt mit den Zähnen aus der Schote (die durch das Salzwasser eine leichte Salzkruste erhalten hat, selbst aber nicht essbar ist) gezogen werden.
Du kannst sie aber warm oder kalt zu Nudeln, Reis, Kartoffeln, Fleisch oder auch einfach im Salat dazu essen.
Für die kleinen Esser kannst du sie in Maßen z.B. als Brotaufstrich anbieten.

 

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Klexikon – D wie Dicke Bohne

Dicke Bohnen gehöre zur Unterfamilie Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler.
Sie haben eine feste, haarige Hülle, die nicht genießbar ist. Gegessen werden nur die flachen, unregelmäßig geformten Samen. Dicke Bohnen sollten jung verzehrt werden, wenn die Schale noch zart ist. Die Samenkerne sind dann blass-grün oder milchig-weiß. Wenn dicke Bohnen gegart werden, behalten sie entweder diese Farbe oder verfärben sich bräunlich.
Erstere Variante ist mild mit leicht nussigen Geschmack. Die braunfärbenden Sorten haben den typischen kräftigen Geschmack, den dicke Bohnen mit sich bringen. Insgesamt gilt: je kleiner und jünger die Samen, desto schmackhafter.
Dicke Bohnen sind reich an Eiweiß, B-Vitaminen, Vitamin C. Sowie pflanzlichen Ballaststoffen, Folsäure und Eisen.
Du kannst entweder getrocknete oder frische dicke Bohnen verwenden. In beiden Fällen brauchst du beim Vorbereiten ein wenig Geduld. Frische Bohnen kannst du im Gegensatz zur getrockneten Variante jedoch noch am selben Tag zubereiten: Sie müssen nicht erst über Nacht eingeweicht werden. Du kannst sie u.a. zu Suppen, Eintöpfen oder Püree verarbeiten.

 

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Klexikon – D wie Dill

Dill gehört zu den Doldenblütler und ist verwandt mit Kerbel, Bärwurz oder auch Petersilie.
Dill ist ein beliebtes Gewürzkraut, das heute vor allem mit Fisch und Gurken in Verbindung gebracht wird. Daher wird die Pflanze volkstümlich auch als Gurkenkraut bezeichnet. In der Vergangenheit wurde der Doldenblütler vorwiegend als Heilkraut verwendet, wie man anhand der Bedeutung des Namens Dill schließen kann. Das eigentlich aus dem Altenglischen stammende Wort „dylle“ wird mit beruhigen oder mildern übersetzt, bezugnehmend auf die blähungslindernde Wirkung von Dill.
Dill ist reich an Vitamin A, B (B1, B2, B3 und B6), C und Vitamin E. Auch hat er einen hohen Gehalt an Calcium, Eisen, Zink, Mangan und Kupfer.
Dill kann ab Beikostreife zum verfeuern von Fischgerichten, Suppe, Gurkensalat usw verwendet werden

 

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Klexikon – C wie Curry

Mit Curry ist eigentlich ein typisches Eintopfgericht aus Indien gemeint.
Dieses ist mit vielen verschiedenen Gewürzen abgeschmeckt. Im 19 Jahundert ist dann in England das Currypulver ebtstanden.
Es ist tatsächlich kein eigenes Gewürz sondern eine Gewürzmischung.
Die Zusammensetzung variiert und kann über 30 verschiedene Gewürze enthalten. Durch die unzähligen Zusammensetzungen und Geschmacksintensitäten, ergeben sich die unterschiedlichen Schärfegrade.
Es gibt rote, gelbe, grüne, scharfe, milde, fruchtige und süße Curry-Mischungen.
Klassisch sind in der Mischung folgende Gewürze enthalten:
Koriander, Kreuzkümmel, Bockshornklee, Ingwer, Kardamom,Senf, Zimt und Kurkuma, was für die klassische gelbe Farbe sorgt.
Durch die verschiedenen Gewürze ist Curry rein an A-, B-, K-, C- und E-Vitaminen. Aber auch viele Mineralien wie Magnesium, Phosphor, Zink, Kupfer und Kalzium.
Mildes Currypulver kannst du ab Beikostreife zum verfeinern von verschiedenen Gerichten, Dips, Soßen usw verwenden.

 

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Klexikon – C wie Chinakohl

Chinakohl Kreuzung aus Speiserübe und Pak-Choi, er gehört zu der Familie der Kreuzblütler.
Seine Blätter sind meist gelbgrün und haben breite, weiße, leicht gekrauste Blattrippen. Diese bilden einen festen ovalen schmalen Kopf mit einem Gewicht bis zu 3kg.
Reich an Vitamin A und C, sowie Kalium, Calcium und Folsäure.
Chinakohl hat nicht den typischen Kohlgeschmackt. Durch den milden Geschmack ist er vielseitig in der Küche einsetzbar: Roh und fein geschnitten als Salat. Du kannst ihn aber auch braten, im Backofen garen, dünsten schmoren oder auch fermentieren.
Ab Beikostreife ist er bereits im Brei oder auch als Beilage beim Familien essen geeignet.
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Klexikon- B wie Blaubeere


Blaubeeren kennst du bestimmt auch unter dem Namen Heidelbeere.
Sie gehört zur Familie der Heidekrautgewächsen.
Im Wald wachsen sie an niedrigen Sträuchern. Die Kulturpflanzen hingegen werden rund zwei Meter hoch und produzieren deutlich größere Beeren. Obwohl sie sich äußerlich ähneln, sind nur die wilden Sorten blau durchgefärbt.
Bei Kultursorten, steckt unter der Schale grünlich-gelbes Fruchtfleisch. Es enthält weniger Kerne als die Wildsorten.
Blaubeeren enthalten viel Vitamin C, Kalium und Zink, Folsäure und Eisen.
Sie enthalten auch den Pflanzenfarbstoff Anthocyane, der das Blau erzeugt und auch beim Verzehr Zunge und Zähne färben kann, sowie den Stuhlgang sehr sehr dunkel färbt.
Blaubeeren eignen sich super für Marmelade, Kompott, Saft, Likör, in Süßspeisen. Für Kuchen, Torten und Kleingebäck.
Auch so als Snack sind sie super.
❗️Wichtig zu wissen ist, dass Blaubeeren allerdings im Ganzen nicht für den Beikoststart geeignet sind, da dein Baby sich daran verschlucken und die Beeren eventuell nicht selber abhusten kann.
Du könntest die Beeren leicht zerdrückt oder halbiert anbieten um dem vorzubeugen.
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Klexikon – B wie Blumenkohl

Blumenkohl gehört zu dem Gemüsekohl.
Neben dem meist bekannten weißen oder elfenbeinfarbenen, gibt es auch lila und geld-grünliche Sorten. Der Romanesco ist auch eine Variante des Blumenkohls.
Er ist leicht verdaulich und von mildem Geschmack.
Neben jede Menge Vitamin c enthält er auch Eisen, Zink und Magnesium.
Blumenkohl kann gekocht, gebraten, gebacken und auch roh verzehrt werden.
Du kannst Blumenkohl ab Beikostreife anbieten. Püriert im Brei oder als Fingerfood einfach gedünstet oder gegart im Backofen. Du kannst ihn allerdings auch in Bratlinge, Aufstriche, als Hackersatz oder in Aufläufen verwenden.

 

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Klexikon – A wie Avocado

Avocado gehört zu den Lorbeergewächsen. Aktuell gibt es 400 verschiedene Sorten. Sie ist meist birnenförmig. Es gibt aber auch rundliche und eiförmige.
Sie können bis zu 20cm groß und sogar 1kg schwer werden. Die Außenschale ist meist mittel- bis dunkelgrün, sie kann aber auch dunkelrot, purpur bis schwarz sein. Das Fruchtfleisch ist grüngelb bis goldgelb und oxidiert zu einer dunklen Farbe- dem kannst du mit etwas Zitronensaft vorbeugen.
Avocados sind reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, sowie Vitamin E, Vitamin B6 und Provitamin A.
Am besten schmeckt Avocado frisch mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer.
Auch in Salaten, zu Garnelen, Lachs oder als Brotaufstrich ist sie absolut lecker und auch schon ab Beikoststart geeignet.

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Klexikon- A wie Apfel

Äpfel gehören zu den Kernobstgewächsen.
Es gibt ca 20.000 verschiedene Sorten. Allerdings werden lediglich 70 Sorten im gewerblichen Obstanbau in Deutschland kultiviert.
Äpfel zählen zum beliebtesten Obst in Deutschland und punkten mit viel Vitamin A und C, sowie B-Vitaminen und Folsäure.
Es lohnt sich die verschiedenen Sorten einmal auszuprobieren. Sie unterscheiden sich nicht nur im Aussehen und Geschmack, sondern auch durch die Verträglichkeit.
Apfel kann ab Beikostreife angeboten werden, ob als Brei oder im Ganzen. Du kannst die Schnitze zu Beginn etwas andünsten, damit sie weicher sind.