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Tipps und Infos

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Klexikon- H wie Himbeere

Neben Erdbeere sind die roten Himbeere die Lieblingsbeeren der Deutschen.
Himbeere gehören zu den Rosengewächsen.
Sie enthalten viele Antioxidantien und sind eine gute Quelle für Ballaststoffe.
Auch liefern sie jedemenge Vitamin C und Mineralstoffe wie Folsäure und Kalium.
Auch wenn sie süß schmecken enthält die Himbeere wenig Fruchtzucker.
Du kannst sie in vielen Dessert Kreationen verarbeiten oder auch herzhaften Gerichten verleiht sie die süße fruchtige Note.
Himbeeren können ab Beikostreife als Brei oder auch roh als ganze Frucht gegessen werden. Sie lassen auch schon bereits mit der ganzen Faust gut greifen, sind aber weich genug das sie mit der Zunge leicht am Gaumen zu zerkleinern sind.
Wusstest du das es Himbeeren auch in schwarz, violett oder goldfarben gibt?
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Alkohol in der Stillzeit

Ich möchte weder einer stillenden Mutter den Konsum von Alkohol verbieten, so dass sie sich dann evtl. dazu entschließt frühzeitig abzustillen, noch kann/ möchte ich ein „Okay“ für Alkohol in der Stillzeit (im 1. Lebensjahr) geben.

Der deutsche Hedammenverband, das Europäische Institut für Stillen und Laktation und der Bund für Risikobewertung sind sich einig:
Eine kleine Menge an Alkohol ist gelegentlich in der Stillzeit vertretbar, wenn der Abstand zur nächsten Stillmahlzeit ausreichend lang ist.

Tja, und was ist jetzt eine kleine Menge? Und wie lang muss „lang“ sein? Da gibt es keine einheitliche Empfehlung!
Anhand einiger Beispiele möchte ich versuchen, diese Angaben etwas genauer zu definieren.
 
Wie hoch dein Blutalkoholkonzentration (wird meist in Promille g/Kg angegeben. 1 Promille = 1 Gramm Alkohol/ pro 1 Kilogramm Blut und somit auch in der Muttermilch) dann ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
 
Wann wurde Alkohol konsumiert?
Wieviel wurde getrunken?
Wie schnell wurde getrunken?
Wann und wieviel wurde gegessen?
Größe, Gewicht und Geschlecht, Körperfett- und Körperwasseranteil.
 
Bei der Messung der Blutalkoholkonzentration ist jener Teil des Alkohols nachweisbar, der im Magen-Darm-Trakt und in der Leber nicht schon wieder abgebaut worden ist. Dazu gibt es verschiedene Formeln, um die genaue Blutalkoholkonzentration zu bestimmen. Online werdet ihr dazu auch einige Promillerechner finden, wo ihr einen zirka-Wert ermitteln könnt.
Grundsätzlich kann gesagt werden, je schneller Alkohol ins Blut gelangt, desto schneller steigt die Blutalkoholkonzentration.
Wird der Alkohol also über eine längere Zeit verteilt konsumiert, steigt die Blutalkoholkonzentration nicht so rasch an und der Körper kann während dieser Zeit einen Teil des Alkohols bereits wieder abbauen – pro Stunde durchschnittlich 0,1 bis 0,15‰.
 
Auf dem Bild habe ich dir noch einmal einige Promillewerte bei Erwachsenen und die unmittelbareren Wirkung zusammengefasst.
In meinen Augen hinkt die Argumentation für den Konsum in der Stillzeit, dass Kinder mit der Aufnahme einer sehr reifen Banane, einem Glas Saft oder auch Kefir mehr Alkohol konsumieren, als wenn die Mutter mal ein Glas Wein oder Sekt trinkt.
Keine Mutter würde seinem Kind eine sehr Reife Banane (siehe Beitrag zur Banane) zum Essen geben, diese werde eher für Backwaren verwendet und Alkohol „verkocht“ nicht immer bei hohen Temperaturen. Der pure Saft oder Kefir haben nichts in einer ausgewogenen Ernährung bei Säuglingen und Kleinkinder zu suchen.
Es sollte jeder Stillenden Mutter bewusst sein, dass Muttermilch aus Blut gemacht wird und somit der Promillewert des Blutes auch dem Promillewert in der Muttermilch entspricht.
Auch sollte dir bewusst sein, dass Alkohol, so lange er sich im Blut befindet, auch die Oxytocinausschüttung, was wichtig für den Milchspendereflex ist, hemmt.
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Klexikon – G wie Gurke

Gurken gehören zu den Kürbisgewächsen und sind ein absolutes Sommergemüse.
Durch ihren hohen Wasseranteil von 97% ist sie ein idealer Durststiller, dennoch enthält sie auch viele wertvolle Inhaltsstoffe: Vitamin B, C und K, Kalium und Eisen.
 
Die verschiedenen Gurkensorten unterscheiden sich in ihrer Länge, Dicke, sowie in der Farbe und Beschaffenheit der Schale.
So vielseitig die verschiedenen Gurkensorten sind, so unterschiedlich können sie auch in der Küche verwendet werden. Du kannst sie gedämpft, geschmort, gefüllt oder natürlich roh essen und deinem Kind anbieten. Außerdem eignen sich einige Sorten hervorragend zum Einlegen als Gewürz- oder Salzgurken.
 
Du kannst Gurke ab Beikoststart mit Schale geben, daher achte auf Bio-Qualität, damit kein Spitzmittel über die Schale in dein Kind gelangt. Auch ohne Zähne kann dein Kind den saftigen inneren Teil der Gurke bereis bis zur Schale abnagen.
 
Ich möchte dir 5 Tipps zeigen, wie du Gurke für Essanfänger griffiger machen kannst, so dass sie nicht aus den Fingern flutscht:
 
  1. Anfangs kannst du sie in Pommes-Form anbieten, so dass sie oben und unten aus der kleinen Faust herausschaut.
     
  2. Verwende ein Riffelmesser oder Wellenschneider, dadurch werden die Gurkensticks griffiger
  3. Bei Gurkensticks kannst du kleine Kerben rein schneiden
  4. Gurkenscheiben kannst ohne Schale anbieten
  5. Oder mit Hilfe eines kleinen Ausstechers ein Loch mittig ausstechen, so kann der Gurkenring besser festgehalten werden

 

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Klexikon – G wie Granatapfel

Granatapfel gehört zu der Gattung der Weiderichgewächse.
Sie enthalten Kalium, B-Vitamine (B1, B2, B6 und B9), Eisen, Folsäure und Polyphenole (bioaktive Stoffe, diese wirken antioxidativ).
 
Die Granatapfelkerne schmecken süß-säuerlich und passen sowohl zu süßen als auch zu herzhaften Rezepten.
Leider ist es nicht so leicht an die Kerne zu kommen. Du kannst allerdings den Granatapfel wie eine Zitrusfrucht auspressen.
 
Den Saft und auch Granatapfel als Püree kannst du ab Beikostreife anbieten. Die Kerne sind allerdings wegen der Aspirationsgefahr eher etwas für erfahrene Esser.
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Klexikon – F wie Fenchel

Fenchel gehört zu den Doldenblütler. Er enthält Vitamin A,D und B12. Ebenso noch Kalzium, Folsäure, Eisen, Magnesium und Kalium. Darüber enthält Fenchel doppelt so viel Vitamin C wie Orangen.
Fenchel und auch Fenchelsamen werden oftmals wegen den enthalten ätherischen Ölen Anethol und Fenchol als Heilpflanzen eingesetzt. Das Anethon sorgt für den Anis-Geschmack, das Fenchon gibt die bittere Note.
Fenchel kann ab Beikoststart im Brei oder auch als Fingerfood angeboten werden.
Da der Nitratgehalt bei Fenchel über 1000mg/Kg ist, sollte dieser nicht so häufig angeboten werden.
Nitrat kann durch Bakterien im zu Nitrit, wodurch dann die Sauerstoffaufnahme im Blut gehemmt wird.
 
Daher mein Tipps:
  • am besten Saisonale und Regionale BioWare kaufen
  • Durch Garen wird der Nitratgehalt verringert.
  • Nitratreiches Gemüse gleich nach dem Kochen essen, nicht warm halten und nicht erneut aufwärmen.
  • Das Kochwasser von nitratreichem Gemüse nicht weiter verwenden, sondern wegschütten.
Wusstest du das der getrocknete zu Tee verarbeite Tee, kaum noch ätherische Öle enthält uns somit auch wenig bis gar keine Heilwirkung enthält?

 

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Klexikon – F wie Feige

Feigen (Kurzform von echter Feige) ist einer der ältesten Kultur-und Nutzpflanzen. Feigen sind die Früchte des Feigenbaums, sie können grün oder auch violett sein.
Die Feigen aus der ersten Ernte im Juni oder Juli sind in der Regel etwas größer als die zweiten Ernte im August und September, dafür haben diese dann einen höheren Zuckergehalt.
Sie enthalten Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und einige Ballastoffe.
Die Kerne sind essbar und sogar besonders gesund, zusätzlich haben sie eine verdauungsfördernde Wirkung.
Feigen schmecken pur, im Salat , zum Nachtisch, in süßen oder auch herzhaften Gerichten.
Feigen sind super für kleine Essanfänger. Sie lassen sich gut greifen und lassen sich mit den meist noch zahnlosen Kiefer gut zerkleinern.

 

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Klexikon – E wie Erbsen

Erbsen gehören zu den Hülsenfrüchten.
Frische Erbsen bestehen zu 70% aus Wasser, sind aber dennoch absolute Proteinbomben.
Erbsenproteine sind aufgrund ihrer ganz speziellen Kombination aus Aminosäuren besonders wertvoll für den Muskelaufbau, die Beschaffenheit von Haut und Haar, sowie für ein gesundes Bindegewebe.
Außerdem enthalten sie Vitamin A, C, sowie verschieden B Vitamine. Weitere Inhaltstoffe sind Folsäure, Eisen, Kalzium, Kalium, Magnesium und Zink.
 
Da Erbsen frisch, getrocknet, eingelegt oder im gefrosteten Zustand erhältlich sind, sind sie auch vielseitig verwendbar.
Bis auf Zuckererbsen, werden sie ohne Hülse gegessen.
 
Verarbeitet werden sie zum Beispiel im Brei, als Bratling, Suppe oder Pancake uns können bereits ab Beikoststart gegeben werden.
 
Für geübte Esser, wenn der Pinzettengriff vorhanden ist, kann es Erbsen dann auch unpüriert geben.

 

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Klexikon – E wie Erdbeere

Erdbeeren gehören nicht, wie es der Name vermuten lässt, zu den Beeren. Sie gehören zu den Rosengewächsen und sie sind Scheinfrüchte, denn die eigentlich Frucht sind die kleinen gelben Nüsschen.
Sie besteht zu 90% aus Wasser und enthält mehr Vitamin C als eine Orange. Außerdem hat sie einen hohen Gehalt an Folsäure, Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium.
Viele Kinder zeigen beim Verzehr eine Hautreaktion um den Mundbereich. Dabei handelt es sich oftmals gar nicht um eine Allergie gegen Erdbeeren. Es kann eine Reaktion auf die Fruchtsäure sein, meist ist es allerdings auch eine Reaktion auf die verwendeten Pestiziden.
Allergische Reaktionen auf Erdbeeren sind möglich, da sie Eiweißstoffe enthalten, die Birkenpollen sehr ähnlich sind. Bei einer allergischen Reaktion auf Erdbeeren handelt es sich hier um eine Kreuzallergie.

Auf der hompage befinden sich mittlerweile sehr viele Rezepte mit Erdbeeren:

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Klexikon – D wie Drachenfrucht

Bei vielen auch bekannt als Pitahaya oder Pitaya. Sie gehört zu der Gattung der Kakteengewächse. Sie kann gelb mit hellen Fruchtfleisch bis Pink mit roten Fruchtfleisch sein, wobei die Drachenfrüchte mit roten Fruchtfleisch intensiver schmecken.
 
Drachenfrüchte bestehen zu 90% aus Wasser und erinnert geschmacklich an süßes Wasser. Neben Vitamin B, C und E, enthalten sie einiges an Eisen, Kalzium und Phosphor.
Durch den hohen Wassergehalt und den eiweißspaltenden Enzymen, welche im Fruchtfleisch und in den winzigen schwarzen Kernen der Frucht enthalten sind, wird die Verdauung angeregt. Daher sollte sie ab Beikostreife nur in Maßen gegeben werden.
 
Wichtig: Die Schale der Frucht ist giftig und sollte auf keinen Fall verzehrt werden.
 
Drachenfrucht sollten am besten roh verspeist werden, da sie dann ihr volles Aroma entfalten kann. Du kannst sie löffeln wie eine Kiwi oder du entfernst die stachlige Schale und schneidet sie klein für Obstsalat, Fingerfood oder als Topping für Pfannkuchen. Du kannst sie auch zu Brei pürieren und somit zum Beispiel zum Getreide-Obst- Brei weiter verarbeiten oder für leckere Torten, Eis oder Milchshakes verwenden.
Genau wie Melone, schmeckt die Drachenfrucht auch zu Fisch, Fleisch und Salaten mit Schinken und Käse. Aber auch zu süßen Torten, Eis oder Milchshakes.

 

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Klexikon – D wie Datteln

Die Früchte der Dattelpalme gehören zu den Beeren. Sie besitzen ein sehr süßes, eher trockenes Fruchtfleisch. Es sättigt gut und schmeckt sehr süß. Im Inneren sitzt ein harter, walzenförmiger Samenkern.
 
Durch die Ballaststoffe und vielen Mineralstoffe, wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Vitamin B sind sie eine gesunde Nascherei.
 
Datteln sind durch recht neutralem Geschmack eine tolle Alternative zu Industriezucker. Du kannst Datteln für Joghurt, Müsli, selbstgemachte Pflanzendrinks, Backwaren und vieles mehr verwenden.
 
Bei Backwaren sei allerdings erwähnt, dass Industriezucker nicht immer 1 zu 1 mit Datteln ersetzbar sind. Da muss man manchmal etwas rumprobieren oder direkt Rezepte verwenden, in denen als Süße Sirup oder ähnliches verwendet wird.
 
Viele meiner Rezepte sind mit Dattelmus, da Grundrezept findest du hier.
 
Frische Datteln kannst du wenige Tage im Kühlschrank lagern. Getrocknete Datteln sind da wesentlich länger haltbar.