Erfahrungsbericht Lisa P.

Wer bist du? 

Ich bin Lisa, Mutter von zwei kleinen Kindern (Mia 4, und Luca 1). Ich bin 30 Jahre alt, Erzieherin und wir wohnen mit unserem Papa in Leipzig.

In welcher Form gibt es Beikost? 

Nachdem wir es bei der Großen klassisch mit Brei versuchten und kläglich gescheitert sind, zumindest mit Mamas liebevoll und selbstgekochten Variationen, sind wir dann auf die industriell gefertigten Gläschen von den dm- und Rossmann-Eigenmarken umgestiegen.

Das wollten wir bei Luca umgehen und daher habe ich mir schon frühzeitig Gedanken zum Thema BLW gemacht. Ich bin oft mit den Kindern zu den Mahlzeiten, außer dem Abendessen und am Wochenende, allein. Mia braucht manchmal auch noch Hilfe und mir stand nicht der Sinn nach Stress und allgemeiner Missstimmung am Esstisch. Ich wollte gemeinsam mit den Kindern essen, ohne meine eigene Ernährung zu vernachlässigen.

Was war das erste was gegessen wurde ? Wie verlief die Einführung ? 

Den Start zum Essen hat sich mein Sohn selbst gewählt. Ich war erstaunt, dass gerade mal 5 Monate vergangen waren und er sich heimlich Sachen vom Tisch (meinem Platz) stibitze. Der allererste Kontakt hatte er mit einen Apfel, den ich in der Hand hielt. Kurz unbeobachtet nutzte er den Moment, in dem ich mich mit seiner großen Schwester unterhielt und nagte daran 😉

Wir fingen also mit Gurkenstäbchen an, nach und nach auch mal gekochte Kartoffel oder Karotte, bald schon aber auch mit Rührei, was er wenig probierte. Ich war erstaunt, wie einfach und unkompliziert es war. Und es war unerwartet wenig Gematsche…. Wir hatten Lätzchen mit Auffangschale besorgt (die flexiblen, aber mit weiter Öffnung aus Silikon) und es lief prima. Schnell hat Luca gemerkt, dass er da noch Rester hat, die er verzehren kann und er ist ein sooooo viel besserer Esser als seine große Schwester. Zudem haben wir Teller mit Unterteilung, so konnte er selbst wählen, was er wie, wann mag.

Er wurde von Anfang an mit Brust (leider nie ausreichend Milch vorhanden) und Flasche ernährt. Richtig ersetzt haben wir es ab etwa 8. Monat. Langsam und nach Bedarf. Bis heute allerdings trinkt er neben etwas Wasser aus seinem Becher (NUK – auslaufsicherer Becher), immer wieder an der Brust. Mittlerweile, er ist nun ein Jahr, trinkt er maximal 2-3 Flaschen Pre- Milch (Mittagsschlaf Krippe, gegen späten Nachmittag und Abends zum Schlafen gehen). Ansonsten darf er aber jederzeit nach Belieben an die Brust kommen.

Bisher sind uns keine Auffälligkeiten, Allergien oder Unverträglichkeiten bei ihm aufgefallen.

Ist Luca fertig dreht er seinen Teller um, warum auch immer 😉 Aber das ist für uns kein Problem. Auch der Schmutz auf dem Fußboden hält sich dank seiner großen Begeisterung fürs Essen – und der Katzen – echt in Grenzen. Kurz gekehrt oder mit einem feuchten Tuch gewischt und der Platz ist wieder sauber.

Ich selbst achte sehr auf gesunde Ernährung. Daher bevorzugen wir frische Küche, Salzarm und möglich zuckerfrei, wobei er mittlerweile auch mal ein Plätzchen naschen darf. Aber ich backe und koche vieles selbst. Nicht nur für die Kinder, auch für mich. Und wir haben einen Bäcker gefunden, der ebenfalls Salzarm und ohne jegliche Zuckerzusätze seine Brote und Brötchen backt.

Ich bereue nicht, dass ich diese Form der Beikost gewählt habe. Im Gegenteil. Mein Mann und ich sind uns sicher, dass es das Beste für unseren Sohn war.

Unsere Lieblingsrezepte 
Kartoffelecken mit Fischstäbchen

Zutaten für 3 Portionen (die Kids teilen sich eine Erwachsenenportion)

6-8 mittlere Kartoffeln
etwas Olivenöl
Fischstäbchen ( Anzahl nach Bedarf )

  1. Kartoffeln schälen und achteln
  2. Kartoffelecken auf ein Blech mit Backpapier legen und ca. 15 min bei 200 Grad Umluft backen
  3. Ecken mit Öl besprühen und nochmal 10 Minuten backen
  4. zeitgleich die Fischstäbchen mit auf ein Blech geben und 10 Minuten mit backen (kann manchmal bisschen länger dauern, einfach dann eher in den Ofen mit geben)
  5. Auf einen Teller anrichten und fertig

Nudeln mit jeglichen Soßen, Frischkäse- und Leberwurstbemmchen

 

 

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