Tipps und Infos

Fluorid -Teufelzeug oder doch wichtig?

Kinderärzte und Zahnärzte, bzw. die verschiedensten Fachgesellschaften, sind sich bei den Empfehlung leider nicht einig, was sehr verunsichert. Daher werde ich sehr häufig nach meiner Meinung und Empfehlung gefragt. 

Ich habe einmal alle Informationen für euch zusammengefasst. Zusätzlich habe ich Florian Krinitzky  (Zahnarzt meines Vertrauens) um ein Statement gebeten. 

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Aber erstmal zum Grundlegenden: 

Was ist Fluorid eigentlich? 

Fluoride sind chemische Verbindungen (Salze) aus der flüssigen Fluorwasserstoffsäure (Flusssäure).

Wenn wir von der Supplementierung von Fluorid sprechen, meinen wir meist Arminflouride (diese werden üblicherweise in der Zahnpflege und -Medizin verwendet).
Allgemein finden wir Fluoride in der Natur in Form von Mineralien wieder. Wir finden sie in sehr vielen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln, allerdings ist die Konzentration sehr niedrig. 

Eine Übersicht habe ich euch hier einmal zusammengestellt.

Da Fluorid nicht vom Körper selbst hergestellt werden kann, ist die Suplemtierung unheimlich wichtig. 

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Wofür brauchen wir Fluorid? 

95% des aufgenommen Fluorid ist für die Festigung der Knochenstruktur im menschlichen Körper und zur Zahnschmelzhärtung verantwortlich. Es schützt also die Zähne vor schädlichen Umwelteinflüssen oder auch Säuren.

Die restlichen 5% befindet sich in Haut, Haaren, Finger– und Fußnägel.

-> deswegen sollten gerade schwangere Frauen immer auf die Zufuhr von Fluorid zu achten, um die gesunde Entwicklung von Knochen und Zähnen des Ungeborenen zu gewährleisten.

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Ein Mangel macht sich bemerkbar durch Anfälligkeit gegenüber Karies. 

Aber es besteht auch die Gefahr einer Überdosierung. Zu viel Fluorid macht den Zahnschmelz weicher und steigert die Erkrankung an Osteoporose.

Besonders zu bemerken ist die schleichende, chronischen Vergiftung, bei der Fluoride in Knochen und Zähnen eingelagert werden. Dadurch wird das Knochengewebe zum weiteren Wachstum stimuliert und es kann zur Knochenverdickung und Versteifung der Gelenken kommen.

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Zu den Empfehlung..

In Deutschland wird von den Fachgesellschaften FKE, DGE, DGKJ und DAKJ eine Gabe vor dem Durchbruches des ersten Zahnes empfohlen. 

Die Gabe wird meist mit Vitamin D  kombiniert. Gestillte Kinder sollen täglich 0,25mg Fluorid erhalten. Bei nicht gestillten Kindern richtet sich die Menge nachdem Fluoridgehalts des Trinkwassers (was für die Herstellung der Säuglingsmilch verwendet wird). Bei einem Gehalt von weniger als 0,3mg Fluorid pro Liter, werden zusätzlich 0,25 mg einmal täglich empfohlen. Liegt der Fluoridgehalt über 0,3 mg pro Liter ist keine weitere Fluoridgabe nötig.

Die deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund und Kieferheilunde e.V (DGZMK) empfiehlt dagegen, erst nach Durchbruch des ersten Milchzahns über 2 Jahre durch die einmal tägliche Anwendung fluoridhaltiger Kinderzahnpasta (500 ppm/0,05 Prozent Fluorid) mit Flourid zu starten.  Zusätzlich sollte auf die regelmäßige Verwendung von fluorodiertem Speisesalz (250 mg Fluorid/kg Kochsalz) geachtet werden.

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Aber wie stehe ich zu dem Thema und empfehle ich den Eltern? 

Fluorid ist sehr wichtig für unseren Körper, kann aber in einer Überdosis auch schädlich sein – die Dosis macht das Gift! 

Und hier ist das Problem…

Es wäre eine mühselige Kleinstarbeit die tägliche Aufnahme durch die verschiedensten Lebensmittel, Medikamente etc. genau mit ihrem Flouridgehalt zu dokumentieren und drauf zu achten, den täglichen Bedarf nicht zu überschreiten. 

Daher finde ich die Empfehlung der DGZMK für die Fluoridgabe am ehesten sinnvoll, da nur an Ort und Stelle, wo es am meisten benötigt wird, eingesetzt wird, statt den ganzen Körper damit zu belasten. 

Allerdings ist auch nicht nur die Fluoridgabe wichtig, damit wir gesunde Zähne haben, sondern auch eine ausgewogene Ernährung, sorgfältige Zahn- und Mundpflege des Kindes, sowie die regelmäßigen Kontrollen beim Zahnarzt.

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