Bullshit der Woche (25)

„Bevor eure Brustwarzen ganz daneben hängen, darf auch mal ein Schluck abgekochtes Wasser oder Fenchelöle gegeben werden.“

Bei der Wärme/Hitze in den letzten Tagen immer wieder ein Thema und einigen von euch hängt es bestimmt auch schon aus den Ohren raus. Aber es ist ein wichtiges Thema und solange „Fachkräfte“ ihre persönliche Meinung über offizielle Empfehlungen stellen, muss es auch immer wieder angesprochen werden. 

Den aus einem Schluck (besonders aus der Flasche) kann schnell eine größere Menge werden.

Klare und Einheitliche Botschaften sind wichtig! .

Auf dem Blog habe ich bereits alles wichtige zum Thema „Trinken“ zusammengefasst. Eine Zusammenfassung der Empfehlung zur Extraflüssigkeit seht ihr auch.

Es folgen aber auch Zitate aus offiziellen Empfehlungen:

„Eine extra Zugabe von Wasser kann den empfindlichen Natriumhaushalt des kleinen Körpers stören und zu einer so genannten Wasservergiftung bzw. Wasserintoxikation führen und dadurch sogar zu Krampfanfällen. Babys können ihren zusätzlichen Flüssigkeitsbedarf über die Muttermilch oder über die Fläschchennahrung stillen“
Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

„In den ersten Lebensmonaten löscht die Muttermilch bzw. Säuglingsmilchnahrung den Durst des Säuglings. Mit der Einführung der Beikost ist ebenfalls noch kein zusätzliches Getränk nötig. Der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei und der meist danach eingeführte Getreide-Obst-Brei liefern einen mit der Milch vergleichbaren Anteil an Flüssigkeit. Solange nur ein oder zwei Milchmahlzeiten durch Beikost ersetzt werden, bekommt der Säugling daher ausreichend Flüssigkeit. Erst mit der Einführung des 3. Breis benötigt das gesunde Baby zusätzliche Flüssigkeit.“ Netzwerk Gesund ins Leben

„Ausschließliches Stillen bietet einem Kind bis zum Alter von sechs Monaten die bestmögliche Ernährung.“ WHO