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Tipps und Infos

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Klexikon- H wie Hokkaido Kürbis

Hokkaido Kürbis gehört zu den Kürbisgewächsen. Er isst zählt zu beliebtesten Kürbissorten und zu den kleineren Kürbissen.
Er enthält sehr viel Kalium, Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und E sowie Folsäure, Magnesium, Eisen und Phosphor. Die orangene Farbe verdankt er dem reichlich darin enthaltenen Beta-Karotin.
Der Hokkaido Kürbis lässt sich einfach verarbeiten, seine vergleichbar dünne Schale kann problemlos mit gegessen werden. Er schmeckt leicht nussig und erinnert an Esskastanie. Tatsächlich könntest du den Kürbis auch roh essen. Für dein Beikostkind ist er allerdings zu hart.
Hokkaido ist so leicht verdaulich und kann ab Beikostreife als Brei oder z.b. als Kürbissticks angeboten werden.
 
Da bei uns nur der Kleckermann gerne Kürbis ist, habe ich mit der Hilfe einiger Leser eine tolle Rezeptsammlung erstellt.
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Klexikon- H wie Himbeere

Neben Erdbeere sind die roten Himbeere die Lieblingsbeeren der Deutschen.
Himbeere gehören zu den Rosengewächsen.
Sie enthalten viele Antioxidantien und sind eine gute Quelle für Ballaststoffe.
Auch liefern sie jedemenge Vitamin C und Mineralstoffe wie Folsäure und Kalium.
Auch wenn sie süß schmecken enthält die Himbeere wenig Fruchtzucker.
Du kannst sie in vielen Dessert Kreationen verarbeiten oder auch herzhaften Gerichten verleiht sie die süße fruchtige Note.
Himbeeren können ab Beikostreife als Brei oder auch roh als ganze Frucht gegessen werden. Sie lassen auch schon bereits mit der ganzen Faust gut greifen, sind aber weich genug das sie mit der Zunge leicht am Gaumen zu zerkleinern sind.
Wusstest du das es Himbeeren auch in schwarz, violett oder goldfarben gibt?
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Klexikon – D wie Drachenfrucht

Bei vielen auch bekannt als Pitahaya oder Pitaya. Sie gehört zu der Gattung der Kakteengewächse. Sie kann gelb mit hellen Fruchtfleisch bis Pink mit roten Fruchtfleisch sein, wobei die Drachenfrüchte mit roten Fruchtfleisch intensiver schmecken.
 
Drachenfrüchte bestehen zu 90% aus Wasser und erinnert geschmacklich an süßes Wasser. Neben Vitamin B, C und E, enthalten sie einiges an Eisen, Kalzium und Phosphor.
Durch den hohen Wassergehalt und den eiweißspaltenden Enzymen, welche im Fruchtfleisch und in den winzigen schwarzen Kernen der Frucht enthalten sind, wird die Verdauung angeregt. Daher sollte sie ab Beikostreife nur in Maßen gegeben werden.
 
Wichtig: Die Schale der Frucht ist giftig und sollte auf keinen Fall verzehrt werden.
 
Drachenfrucht sollten am besten roh verspeist werden, da sie dann ihr volles Aroma entfalten kann. Du kannst sie löffeln wie eine Kiwi oder du entfernst die stachlige Schale und schneidet sie klein für Obstsalat, Fingerfood oder als Topping für Pfannkuchen. Du kannst sie auch zu Brei pürieren und somit zum Beispiel zum Getreide-Obst- Brei weiter verarbeiten oder für leckere Torten, Eis oder Milchshakes verwenden.
Genau wie Melone, schmeckt die Drachenfrucht auch zu Fisch, Fleisch und Salaten mit Schinken und Käse. Aber auch zu süßen Torten, Eis oder Milchshakes.

 

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Klexikon – D wie Datteln

Die Früchte der Dattelpalme gehören zu den Beeren. Sie besitzen ein sehr süßes, eher trockenes Fruchtfleisch. Es sättigt gut und schmeckt sehr süß. Im Inneren sitzt ein harter, walzenförmiger Samenkern.
 
Durch die Ballaststoffe und vielen Mineralstoffe, wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Vitamin B sind sie eine gesunde Nascherei.
 
Datteln sind durch recht neutralem Geschmack eine tolle Alternative zu Industriezucker. Du kannst Datteln für Joghurt, Müsli, selbstgemachte Pflanzendrinks, Backwaren und vieles mehr verwenden.
 
Bei Backwaren sei allerdings erwähnt, dass Industriezucker nicht immer 1 zu 1 mit Datteln ersetzbar sind. Da muss man manchmal etwas rumprobieren oder direkt Rezepte verwenden, in denen als Süße Sirup oder ähnliches verwendet wird.
 
Viele meiner Rezepte sind mit Dattelmus, da Grundrezept findest du hier.
 
Frische Datteln kannst du wenige Tage im Kühlschrank lagern. Getrocknete Datteln sind da wesentlich länger haltbar.
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Was ist Beikost?

Was genau ist eigentlich Beikost?
 
Viele würden jetzt sofort sagen: „Ist doch klar. Brei oder Fingerfood/BLW“
 
Tatsächlich ist es so, dass zur Beikost noch viel mehr gehört. Denn auch auch Wasser oder Tee sind Beikost.
 
Mit Beikost ist nämlich jedes Lebensmittel gemeint, welches dein Baby im 1. Lebensjahr neben der Muttermilch oder der Formularnahrung (Pre) bekommt. Egal welche Konsistenz es hat.
 
Flüssig wie Wasser, Tee, Saft oder auch so mancher Brei. Püriert, also klassischer Brei oder z.B. Obstmus. Die Lebensmittel können roh oder gekocht sein.
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Medikamente in der Stillzeit

Oft herrscht große Verunsicherung, wenn es um die Einnahme von Medikamenten in der Stillzeit geht.
 
Geht der Wirkstoff in die Muttermilch über?
 
Wenn ja, schadet er dem Säugling?
 
Leider ist es so, dass viele Medikamente mittlerweile wie Bonbons verschrieben und eingenommen werden. Grundsätzlich sollten Medikamente immer nur sehr bedacht einsetzt werden. Völlig nachvollziehbar, dass viele Ärzte und Apotheken zum Schutz deines Kindes bei vielen Medikamenten zum Abstillen raten.
 
Du darfst aber viele Medikamente einnehmen und um das sicher zu stellen, gibt es eine tolle Website: Embryotox.de
Du kannst dich selbst oder gemeinsam mit deinem Arzt erkundingen.
Solltest du ein bestimmtes Medikament nicht finden, dann kann dein Arzt dort anrufen.
Alternativ kannst du dir, als Patient, bei Reprotox von der Uniklinik Ulm Informationen einholen.
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Unterschied außschließliches und voll Stillen

Alleine schon die Begrifflichkeit „voll stillen“ sorgt oftmals für Verwirrung.
Denn oft lese und höre ich: „es gibt schon Beikost, ansonsten stille ich voll“
Ja, aber wie sollen es Eltern denn auch wissen, wenn schon Fachkräfte die Begrifflichkeit falsch verwenden.
 
Ja, auch hier nehme ich mich nicht raus! Denn bis ich die Ausbildung zur Stillberaterin gemacht habe, dachte ich, dass „voll stillen“ und ausschließliches Stillen das selbe bedeuten.
 
Wie die Umfrage in der Instagram Story gezeigt hat, ist über 80% der Teilnehmer (über 400 Personen) der Unterschied nicht bekannt.
 
Allerdings gibt es da einen kleinen, aber feinen Unterschied:
 
Ausschließliches Stillen bedeutet, dass dein Kind nur Muttermilch bekommen hat.
Voll stillen hingegen bedeutet, dass dein Kind schon einmal andere (Milch-) Nahrung erhalten hat und sei es nur in den ersten Tagen nach der Geburt nur wenige Milliliter.
 
Voll stillen und ausschließlich stillen bedeutet auch das es noch keine Beikost (egal in welcher Form: flüssig, breiig oder fest) gab/ gibt.
Ist es jetzt einfach nur kleinkariert von mir oder ist dieser Unterschied wichtig?
In einer Beratung ist es schon wichtig, diesen Unterschied zu kennen, daher ist auch wichtig, dass Fachkräfte solche Unterschiede kennen und diesen Begriff richtig verwenden.
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Ernährung Wochenbett / Stillzeit

Auch die Ernährung der stillenden Mama ist in meinen Beratungen immer mal wieder ein Thema.

Musst du wirklich auf irgendwas verzichten oder besonderes Essen?
 
Nein.
 
Gut zu wissen ist, das du in deiner Stillzeit ca 500kcal zusätzlich benötigst, wobei da auch der individueller Bedarf abweicht.
Deine Ernährung sollte wie sonst auch ausgewogen sein, sprich viel frisches Obst und Gemüse (Vitamine, Mineralien), Vollkornbrot, Nüssen und Kernen (Ballaststoffe), gutem Pflanzenöl (ungesättigte Fettsäuren z.B. Raps- oder Olivenöl)
Wer mag Milchprodukten und Fleisch/Fisch (Eiweiss, Vitamin B)
Es darf alles gegessen werden, ein Verzicht auf blähende Lebensmittel usw ist nicht nötig.
 
Einfluss auf die Milchbildung können haben: Salbei und Pfefferminze

Gut zu wissen ist auch, das die Darmtätigkeit durch die Platzveränderung und Hormonumstellung direkt nach der Geburt verringert ist, daher kann es zu leichten Verstopfungen kommen.

Was hilft gegen Verstopfung?

Leicht verdauliche Speisen
Bauchmassage
Trinken nach Durst
natürliche Abführmittel wie Weizenkleie oder Leinsamen

Mein Tipp fürs Wochenbett: Bereite dir selbst morgens einen Snackteller mit Obst, Gemüse und kleinen Snacks, wie Stillkugeln für den Tag zu oder lasse ihn dir von deinem Partner zubereiten.
 
P.S.: Bild stammt aus meinem Wochbett nach der Geburt vom Elfen
 
 
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Erkältungsbad

Erkältungsbäder aller Art helfen uns, weil im warmen Wasserdampf die Wirkstoffe der Kräutermischungen und ätherischen Öle gelöst werden.
Über die Haut und die Atemwege die Wirkstoffe aufgenommen.
Die Wärme und der Duft entspannen uns und hilft gegen Kopf- und Gliederschmerzen.

Aber Achtung: Bei Fieber sollte kein heißes Bad genommen werden, da es den Kreislauf nämlich zusätzlich belasten.
 
Erkältungsbad selber machen ist nicht kompliziert. Ich hab daher ein Rezept für dich:

 

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Kuhmilch

Ein Thema bei dem tatsächliche meine persönliche Meinung stark mit den offiziellen Empfehlungen kollidiert, dennoch möchte ich niemanden meine Meinung aufzwingen oder davon überzeugen.
 
Mir ist es wichtig dich so zu informieren, dass du gut informiert deine Entscheidung treffen kannst.
Schwierig ist dieses Thema allerdings sogar bei den Fachgesellschaften, denn jede hat verschiedene Empfehlungen zu diesem Thema. So gut wie möglich habe ich das Wichtigste zusammengefasst:
 
🥛Kuhmilch kann zur Allergiepräventation ab dem 6. Monat gegeben werden
🥛 Eine Kuhmilcheiweißallergie verwächst sich bei 80% der Kinder
🥛Kuhmilch sollte es nicht roh geben, sondern nur in erhitzter Form
🥛Kuhmilch zählt nicht zu den Getränken, sondern zu den Nahrungsmitteln
🥛 Aktuell wird in D und Ö im 1. LJ maximal 200ml am Tag empfohlen
🥛 Die Milch sollte mind. einen Fettgehalt von 3,5% haben. Je mehr, desto besser
🥛 Es gibt keinerlei offizielle Empfehlung die Kuhmilch mit Wasser zu verdünnen
🥛 Im 2. LJ können max. 300ml am Tag angeboten werden