Erfahrungsberichte

Lisa- was ist das richtige für meine Tochter?

Wir haben heute einen Erfahrungbericht von unserer Leserin Lisa. Sie hat eine wundervolle Tochter von 3 Jahren. So wie wir alle, war sie als Erstlingsmama sehr unsicher und wusste nicht, was das Richtige für ihre Tochter war. Hierzu ihre Geschichte und den Folgen für ihre Tochter:

Also meine Tochter kam bei 35+5 per Notkaiserschnitt und Unterentwicklung zur Welt nachdem bei mir eine Schwangerschaftsvergiftung festgestellt wurde. Sie war sehr klein und sehr leicht, hatte aber schon im Krankenhaus mit ihrem Magen-Darm-Trakt zu kämpfen durch die Milch die sie dort bekam (beba frühchen nahrung). Sie hatte also seit Geburt grünen Stuhl. Wir hatten leider auch keine Ahnung von Babyernährung und die Hebamme und der Kinderarzt hatten auch keine Ahnung.
Dadurch, dass ich noch ziemlich jung war und mich auf andere verlassen habe, hieß es mit 8 Wochen auf die 1er Babymilch und mit 4 Monaten auf die 2er Babymilch umstellen. So kamen auch mit 12 Wochen der ersten Möhrchenbrei in die Flasche „für den Geschmack“. Ab da fing es dann an, dass sie mit Bauchschmerzen reagierte und auch Probleme beim Stuhlgang hatte. Nach dem 4. Monat sollte ich auch direkt mit Gläschen anfangen und ab da wurde es richtig schlimm. Sie hat doll geweint beim kaka machen und es war so hart, dass es immer ein wenig blutete. Es ging so weit, dass sie gar nicht mehr kaka machen wollte und mehr als eine Woche zuruck hielt. Wir mussten mit Abführmittel anfangen und das half auch nur mäßig. Dann folgten zwei Jahre Movicol morgens und abends, damit kamen wir ganz gut aus. Ich habe mich dann angefangen schlau zu machen was sie vertragen könnte und was nicht und mittlerweile kommen wir sogar ohne Movicol aus, aber es gibt Momente in denen sie immernoch auf der Toilette weint, obwohl es dann gar nicht mehr hart ist, aber schlimm war es die ganze Zeit für mich.
Mittlerweile ist sie 3 Jahre alt, leidet immer wieder unter Bauschschmerzen, hat diverse Unverträglichkeiten und ich muss sie alle 2 Tage daran erinnern, dass sie auf Toilette geht.
Reizdarm soll noch ausgeschlossen werden. Möchte euch mit unserer Geschichte dazu sensibilisieren, dass man nicht blauäugig alles glauben sollte und sich rechtzeitig bei richtigen Fachleuten informieren sollte.

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