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Tipps und Infos

Nährstoffe über die Muttermilch und Formularnahrung

Formularnahrung ist standardisiert und es sind alle wichtigen Nährstoffe enthalten, die dein Kind bis zum abgewöhnen benötigt.
 
Aber wie ist es mit der Muttermilch?
 
Wenn du dich gesund und ausgewogen ernährst, wird dein Baby auch mit allem versorgt was es benötigt.
Es gibt einige Nährstoffe (Eisen, Kalzium und einige Vitamine), wo ein Mehrbedarf in der Stillzeit besteht, die du aber mit einer ausgewogenen Ernährung abdecken kannst.
Ausnahme hier ist allerdings Jod.
Da wird in der Stillzeit das supplemtieren von 100 μg pro Tag empfohlen.
Du bist dir unsicher wegen der Ernährung, dann schaue dir einmal die D-A-CH-Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr an.
Sie sind die Basis für die praktische Umsetzung einer ausgewogenen Ernährung.
 
Du lebst vegetarisch oder vegan?
 
Auch hier ist eine vielfältige und abwechslungsreiche Ernährung ausschlaggebend, damit dein Kind in der Stillzeit optimal versorgt ist.
Viele Fachgesellschaft raten allerdings immer von einer veganen Ernährungsweise ab. Sicher ist, wenn du dich vegan ernährst, daß die Einnahme von Vitamin-B12-Präparaten unerlässlich ist.
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Jod

Jod ist ein Spurenelement und kann nur bedingt gespeichert werden.
 
Es ist ein wichtiger Bestandteil der Schildrüsenhormone und ist somit unverzichtbar für Gewebewachstum und Zellteilung.
Jodmangel gehört zu den größten Gesundheitsproblemen weltweit.
Deshalb ist eine regelmäßige Zufuhr über die Nahrung wichtig.
Allerdings schwangt der Jodgehalt der Lebensmittel und ist abhängig vom natürlichen Jodgehalt im Boden, Wasser und den Produktionsbedingungen (u. a. Pflanzendüngung und Jodgehalt des Tierfutters).
Den natürlichsten und höchsten Gehalt an Jod haben Meerestiere und Algen.
 
WHO empfiehlt folgende Zufuhr:
0-12 Monate 50 µg/Tag
1-7 Jahre 90 µg/Tag
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Hallo Weltstillwoche 2020

Denkst du dir auch gerade: „Hä? Die war doch erst?!“
 
Ich geben dir recht, die eigentliche Weltstillwoche ist vom 01.08. bis 07.08.
Im deutschsprachigen Raum gibt es aber auch die Weltstillwoche in der 40. Kalenderwoche.
 
Fällt dir da was auf?
 
Genau, auch eine Schwangerschaft verläuft ca. 40 Wochen.
 
Ich bin jetzt allerdings völlig abgeschweift…
 
Kaum zu glauben, bevor ich meine Kinder bekommen habe und den Elfen sogar über 2 Jahre gestillt habe fand ich stillen über einen so „langen“ Zeitraum befremdlich. Aber warum? Weil ich kaum Vorbilder hatte oder Frauen kannte die wirklich stillten. Vorallem nicht in der Öffentlichkeit.
Stillen ist natürlich und normal. Dennoch löst es bei den meisten Frauen totalen Stress und Druck aus.
Genau wie bei mir fehlen da oft die Vorbilder.
Und genau deswegen ist die Weltstillwoche wichtig, sie soll Mut machen und Sicherheit geben.
Je mehr Wissen du erhältst, desto sicherer und erfolgreicher wirst du stillen. Denn tatsächlich ist es so, dass die meisten Stillprobleme unserer Gesellschaft geschuldet sind.
Solltest du dennoch Probleme oder Unsicherheiten haben, suche dir eine qualifizierte Stillberatung.
Danke nochmal anfür die wunderschöne Arbeit ♥️
 
 
 
 
 
 
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Unsere Geschichte (Teil 7)

Nach den Sommerferien teilte uns der Betreuer mit das er leider die Gruppe verlassen wird. Seine Nachfolgerin war schnell gefunden und Sie schien uns auch sehr offen und kompetent.
 
Aber der Schein sollte trügen…
 
Das was in der Krippe mit uns gemacht wurde, bekam hier ganz neue Dimensionen.
Wir merkten das sich das Verhalten des Kleckermanns nach und nach wieder verschlechterte und die Gespräche in der Kita häuften sich.
Lange wussten wir tatsächlich nicht, woran es lag, dass seine Verhaltensauffälligkeiten wieder sehr extrem wurden.
Durch die vielen Gespräche in der Kita mit wieder vielen Vorwürfen, waren die Schuldigen gefunden: Wir Eltern!
 
Trotz der Diagnose sollte ich auf Anraten der Einrichtung nochmal einen Termin beim SPZ und zur Überprüfen des I-Status machen. Was beides am Telefon abgelehnt wurde, weil wir bereits da waren und der Status mehrfach schon abgelehnt wurde.
Da musste ich mir wieder anhören, das ich mit der Einrichtung zusammenarbeiten möchte.
Ein Spruch, den ich mir mehrfach anhören musste war : „Mit 2 Kindern muss man sich nicht Selbstverwirklichen.“
Mir bzw uns wurde unterstellt, das wir unsere Arbeit und unsere Bedürfnisse (bei meinem Mann der Schlaf, nach der Nachtschicht) über die unseres Kindes stellen würden.

 

 

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Säuglinge kommt von säugen

Wir Menschen gehören zu der Gattung der Säugetiere, das kennzeichnende Merkmal ist, dass wir unsere Babys mit Muttermilch ernähren.
 
Im ersten Lebensjahr werden Babys seit dem 8. Jahrhundert Säuglinge genannt. Dieser Name ist abgeleitet von dem Wort „saugen“. Durch instinktive Reflexe, wie dem Such- und Saugreflex, ist erkennbar welche die natürlichste Ernährung ist: die Muttermilch aus der Brust. Diese Reflexe ermöglichen Kindern auch das Trinken der Formularnahrung aus der Flasche, wenn nicht gestillt wird.
 
Mit zunehmendem Alter und Entwicklung kommt dann mit ca. 6 Monaten die Beikost ergänzend zur Muttermilch oder Formularnahrung dazu. Die Beikost ist, wie der der Name sagt, eine Beigabe zur Muttermilch/ Pre und sollte diese, wegen des hohen Bedarfs an Kalorien und Nährstoffen, nicht ersetzen.
 
Zu Gunsten der festen Nahrung wird dein Kind die Muttermilch/Pre auf natürliche Art und Weise mit spätestens 1 Jahr selbst in seinem individuellen Tempo reduzieren.
 
Dabei sollten wir aber auch immer bedenken, dass das natürliche Abstillalter zwischen 2 und 7 Jahren liegt.
 
Ohne jemandem zu nahe zu treten oder anzugreifen zu wollen, sollten wir uns das auch bewusst machen, dass kein Kind sich selbst vor dem 2. Geburtstag von der Brust oder Flasche entwöhnen würde.
 
Bewusst oder unbewusst, wird da ein frühzeitiges abstillen oder entwöhnen der Flasche durch die Eltern beeinflusst.
Der Grund dafür können z.b. das frühe Ersetzen der Milchmahlzeiten (meist bei der Breigabe),
Fehlinterpretation von Entwicklungsphasen (z.b. Umwelt ist Interessant und es wird weniger gestillt) oder auch die Schnullergabe sein.
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Unsere Geschichte (Teil6)

Der Wechsel zur Kita stand an und wir machten uns lange mit Hilfe seiner Therapeutin Gedanken was das Richtige für ihn und für uns wäre.
I-Status und somit ein Intigrationsplatz wurden abgelehnt, also schauten wir nach der besten Option.
Aufgrund meiner beginnenden Selbstständigkeit plus der Schwangerschaft mit dem Elfen (die von Anfang nicht leicht war) und den Arbeitszeiten meines Mannes, war in unser aller Augen ein Platz in einer Vollzeitgruppe (9:00-15:00/15:30 Uhr) mit einem männlichen Betreuer die beste Lösung.
So war es anfangs auch…
Nach dem Wechsel in die Kita hatten wir das Gefühl er sei endlich angekommen. Er machte riesen Entwicklungsschritte und auch die Entscheidung mit einem männlichen Betreuer, der viel nach Montessori arbeitete, kam dem Wesen vom Kleckermann sehr entgegen.
Elterngespräche liefen endlich „normal“ ab ohne Vorwürfe oder Druck.
Es gab noch die Empfehlungen mit einer Ergotherapie zu starten, was seitens der Kinderärztin unter 4 aber nicht möglich sei.
Nach einem Besuch im SPZ (Sozial Pädiatrischen Zentrum) und endlich der Diagnose Wahrnehmungs-und Regulationsstörung starteten wir dann mit der Ergotherapie, die auch nochmal viel positiven Einfluss hatte.
Tja und dann kam die nächste Hürde: ein Betreuerwechsel.

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Unsere Geschichte (Teil 5)

Mit dem 1. Geburtstag des Kleckermanns war meine Elternzeit vorbei, ich fing also wieder an im Rettungsdienst zu arbeiten. Mein Chef war super verständnisvoll und kam mir sehr entgegen mit den Schichten. Mein Mann arbeitete nur nachts und einen Krippenplatz hatten wir noch nicht.
Somit kam mein Mann morgens von der Arbeit, übernahm den Kleckermann, damit ich zur Schicht konnte. Mittgas übernahm ich dann, damit mein Mann schlafen konnte. Die Nächte waren zu der Zeit absolut gruselig, weil der Kleckermann am Dauerzahnen war.
Mein Mann und ich gingen auf dem Zahnfleisch und waren glücklich, als wir dann endlich mit der Eingewöhnung in der Krippe starten konnten.
Da er eine Distanzlosigkeit zu anderen Menschen hat, war die Eingewöhnung absolut kein Problem.
Doch schon nach den ersten Wochen und dem ersten Elterngespräch sollte nach und nach die Krippe uns immer mehr Probleme bereiten.
Das Begleiten des Kleckermanns war zu dieser Zeit schon nicht einfach und jetzt rückblickend kann ich sagen, dass sich in dieser Zeit schon viele Symptome sehr bemerkbar machten. Seine ausgeprägte motorische Unruhe und Rastlosigkeit, das laute Spielen, seine geringe Frustrationstoleranz und sehr extremen Wutanfälle (auch mit Selbstverletzung), sein impulsives Verhalten und die unüberlegten Handlungen, wie z.B. ohne vorher ersichtlichen Grund im Spiel plötzlich andere Kinder zu hauen, treten oder zu beißen.
Völlig Verständlich, dass die Erzieher und auch Eltern da eine „Gefahr“ sehen und handeln wollen, aber anstatt wirklich zu helfen, begann da unsere Odyssee an Vorwürfen, Druck und Mobbing. Zusätzlich kamen noch Verdachtsdiagnosen, wie „Autismus“, „ADHS“ „Zwangsstörung“ seitens der Erzieher mit Therapievorschlägen.

Ich kann da nicht ganz so ins Detail gehen, weil unsere Geschichte dazu beigetragen hatte, dass jemand gekündigt wurde.

Zu dieser Zeit begannen wir wegen der Diagnose „Wahrnehmungs- und Regulationsstörung“ unsere Psychotherapie. Auch der I-Status wurde damals zum ersten Mal beantragt, aber mittlerweile mehrfach abgelehnt u.a. mit der Begründung, dass wir mit unserer Art der Erziehung daran schuld sind. O-Ton „Er braucht klare Regeln, Grenzen und Strafen!“

Hängen in den Köpfen bleibt aber nur, dass unser Kind völlig unangepasst war und derjenige war, der mit 2 Jahren zur Entlastung der Einrichtung je einen Tag in der Woche zu Hause bleiben musste.

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Stillen ist bunt

Weltstillwoche.

In diesem Jahr ist das Motto:
Support Breastfeeding a healthier Planet
(Stillen unterstützen für einen gesünderen Planeten)
Es geht nicht darum Pre Nahrung, oder Mütter die darauf zurückgreifen (müssen), schlecht zu machen, schließlich ist stillen bunt!

Allerdings werden in vielen, vielen Ländern die Mütter, trotz sehr schlechter Trinkwasserqualität, dazu gedrängt Formularnahrung zu verwenden.
Es ist also um so wichtiger darüber aufzuklären, wie sich die Herstellung und Verwendung von Säuglingsnahrung
auf die Umwelt und den Klimawandel auswirkt.
Wusstest du z.B., dass nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) für 1kg Milchpulverproduktion und -verarbeitung ca. 21kg CO2 Treibhausgas ausgestoßen werden?

Stillen ist so viel mehr als Nahrungsaufnahme.
Stillen wirkt sich positiv auf die Gesundheit des Menschen und unseren Planeten aus.

Da ich allerdings weiß, dass dieses Thema schnell triggern kann, möchte ich noch etwas grundsätzliches über die Säuglingsnahrung erklären, das mir persönlich, als Still-und Flaschenmamma sehr wichtig ist:

Das Leben ist nicht nur schwarz oder weiß und so ist es auch beim Stillen.
Es gibt nicht nur den einen richtigen Weg.
Du versagst nicht und machst es falsch, wenn es gerade zum Anfang nicht so läuft.
Auch machst du nichts falsch, wenn du, kurz oder langfristig, zufüttern musst oder auch gar keine Kraft mehr hast und komplett abstillst.

 
 
 
 
 
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Unsere Geschichte (Teil 4)

Tag der Geburt! Die Geburt verlief schnell und ohne Komplikationen, doch schon im ersten Moment verspürte ich nicht die Euphorie und Liebe, wie eine Mutter es nach der Geburt verspüren sollte. Er lag mehr im Glaskasten neben mir, als auf mir oder zusammen mit mir im Bett.
Die ersten 2 Tage war er sehr entspannt, doch dann fing das Schreien an.
Kein Weinen oder Wimmern, weil er hunger hatte oder die Windel voll war.

Nein, exzessives, ohrenbetäubendes Schreien, bis zu 12 Stunden am Tag und das dann über 8 Monate hinweg.

Neben der Diagnose Regulationsstörung und den vielen Problemen beim Stillen, der Flaschennahrung und auch bei der Beikost, ausführlich habe ich meine Stillgeschichten auf meinem Blog erzählt (Link in der Bio) hatte er mehrere Blockaden und Verspannung, die mit 8 Monaten erkannt und behandelt wurden.

Da er meistens etwas ruhiger war wenn andere Leute um uns waren, erkannte auch niemand, wie schlecht es mir ging und ich immer weiter in die Wochenbettdepression rutschte.
Als der Kleckermann ungefähr 4 oder 5 Monate alt war, hatten wir Kontakt zu einer Familienhebamme. Allerdings war diese keine Unterstützung, sondern löste mit ihrem Wunsch, alles genau zu dokumentieren, noch mehr Stress in mir aus.
Aus diesem und noch weiteren Gründen nahmen wir diese „Hilfe“ nicht mehr in Anspruch.
Da wir keinerlei Unterstützung hatten, bzw. es mir durch Depression und die Erfahrungen mit der Familienhilfe nicht mehr möglich war Hilfe anzunehmen, war die Eltern-Kind-Bindung, aber auch die Beziehung zu meinem Mann, massiv gestört.
Als der Kleckermann 1 Jahr alt war, machte ich eine Gruppentherapie, durch die es dann aber deutlich besser wurde.

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Unsere Geschichte (Teil 2)

Es war der 23. März 2012 als mir die Ärztin im Krankenhaus mitteilte, dass ich wohl, aufgrund meiner Vorgeschichte (mehrere Eierstockentzündungen und der Fehlgeburten im Jahr 2009 und 2011 in der 20. und 10. SSW), sehr schwer haben werde, Kinder zu bekommen. Mein Freund, und jetziger Mann, und ich waren uns einig, dass wir es dennoch versuchen wollten.
1,5 Jahre ohne Erfolg, dann wieder ein Besuch beim Frauenarzt. Ein weiterer Schock: Abstrich zur Krebsfürsorge positiv – PAP 4 (Krebsvorstufen, Krebs im Frühstadium oder Krebs ist möglich) und somit standen weitere Untersuchungen an.
Thema Kinder? Erstmal bei Seite geschoben.

Es war Ende August/ Anfang September 2013 als mir gesagt wurde, dass alles in Ordnung sei und ich keinen Krebs hätte. Ich wollte nur noch feiern: bei Veranstaltungen wie Geburtstagen, Partyabenden mit Freunden, Feuerwehrball und Weihnachtsfeiern trank ich Alkohol (hauptsächlich Schnäpse und Cola Mischgetränke). Zu dem Zeitpunkt rauchte ich am Tag auch mal eine Schachtel Zigaretten weg.
Anzeichen einer Schwangerschaft? Nö.
Meine Periode war nach dem Absetzen der Pille sowieso unregelmäßig und großartig Krämpfe hatte ich nie.
Das Einzige das ich hatte war Sodbrennen. Mein Arzt schob es aber auf das unregelmäßige Essen und den Tabakkonsum.
Am 13.12. hatten mein Mann und ich einen kleinen Streit und er knallte mir aus irgendeinem Grund (wir wissen es gar nicht mehr genau) die Frage an den Kopf: „Bist du schwanger oder warum zickst du so rum?“
Hä?
Ich und schwanger. Ist nicht möglich! Zum Beweis wollte ich einen Test machen..

Tja, und der war Postiv!