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Soja in der Beikost

So beliebt Soja vor allem in der vegetarischen und veganen Ernährung ist, genauso stark wird es kritisiert.
 
Aber was stimmt denn nun?
Ist Soja ab Beikostreife geeignet oder vielleicht auch erst im Kleinkindalter? Oder besser gänzlich meiden? 🤔
 
Die Sojabohne gehört zu den Hülsenfrüchten. Sie enthält eine menge Protein, Kalium, Magnesium und Vitamin B1, sowie auch Mangan und Eisen.
 
Soja enthält allerdings auch sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Isoflavone ist der Aufsehenerregende Bestandteil der Sojabohne. Da sie dem weiblichen Hormon Östrogen sehr ähnlich sind werden sie auch als Phytoöstrogene oder pflanzliche Östrogene bezeichnet.
Diese haben nachweislich Auswirkungen auf den menschlichen Körper.
Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) spricht nach aktuellem Stand nichts gegen den Verzehr von normalen Mengen in der Beikostzeit. Es sollte nur nicht gänzlich alles auf Soja umgestellt werden.
Hier trifft also das Sprichwort von Paracelsus „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.“ völlig zu.

 

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