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Klexikon – W wie Wacholder

Wacholder gehört zu den Zypressengewächsen. Er ist unter vielen verschiedenen Namen bekannt, unter anderem als Machangel, Kranewitt, Queckholter oder Feuerbaum.
Es gibt ca 70 verschiedene Sorten, die verschiedene Nutzen haben, die Wacholderbeeren sind als Küchengewürz beliebt. Wobei Beere gar nicht richtig ist, denn es sind Beerenzapfen.
Sie sind reich an ätherisches Öl, das unter anderem aus den Substanzen alpha-Pinen, Sabinen, Myrcen und Terpinen-4-ol besteht.
Wacholder schmeckt süßlichwürzig, leicht harzig-bitter und schmeckt sehr kräftig und kann jedes andere Aroma übertönen. Deshalb nicht mehr als 6-8 Beeren auf einmal verwenden. Frisch getrocknete Beeren haben die stärkste Würzkraft.
Wacholder schmeckt zu Fleisch– und Wildmarinaden, zum Fischsud, zu herzhaften Rind– und Schweinefleischgerichten, Sauerkraut, Rot- und Weißkohl, aber auch zu Pasteten, und eingelegtem Gemüse. Zerdrückt oder grob zerstoßen, schmeckt Wacholder auch zu Gelees, Suppen und auch Saucen.

 

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