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Unsere Geschichte (Teil 4)

Tag der Geburt! Die Geburt verlief schnell und ohne Komplikationen, doch schon im ersten Moment verspürte ich nicht die Euphorie und Liebe, wie eine Mutter es nach der Geburt verspüren sollte. Er lag mehr im Glaskasten neben mir, als auf mir oder zusammen mit mir im Bett.
Die ersten 2 Tage war er sehr entspannt, doch dann fing das Schreien an.
Kein Weinen oder Wimmern, weil er hunger hatte oder die Windel voll war.

Nein, exzessives, ohrenbetäubendes Schreien, bis zu 12 Stunden am Tag und das dann über 8 Monate hinweg.

Neben der Diagnose Regulationsstörung und den vielen Problemen beim Stillen, der Flaschennahrung und auch bei der Beikost, ausführlich habe ich meine Stillgeschichten auf meinem Blog erzählt (Link in der Bio) hatte er mehrere Blockaden und Verspannung, die mit 8 Monaten erkannt und behandelt wurden.

Da er meistens etwas ruhiger war wenn andere Leute um uns waren, erkannte auch niemand, wie schlecht es mir ging und ich immer weiter in die Wochenbettdepression rutschte.
Als der Kleckermann ungefähr 4 oder 5 Monate alt war, hatten wir Kontakt zu einer Familienhebamme. Allerdings war diese keine Unterstützung, sondern löste mit ihrem Wunsch, alles genau zu dokumentieren, noch mehr Stress in mir aus.
Aus diesem und noch weiteren Gründen nahmen wir diese „Hilfe“ nicht mehr in Anspruch.
Da wir keinerlei Unterstützung hatten, bzw. es mir durch Depression und die Erfahrungen mit der Familienhilfe nicht mehr möglich war Hilfe anzunehmen, war die Eltern-Kind-Bindung, aber auch die Beziehung zu meinem Mann, massiv gestört.
Als der Kleckermann 1 Jahr alt war, machte ich eine Gruppentherapie, durch die es dann aber deutlich besser wurde.

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