Schwangerschaftsupdate (30. SSW)

Am Wochenende hatte ich Wochenwechsel. Ich bin heute genau 29+2 und somit hat das letzte Trimester begonnen.
Schwangerschaftsbeschwerden, die ich zu Anfang schon hatte, treten jetzt wieder in den Vordergrund: Rückenschmerzen und Sodbrennen.

 

Viele Frauen leiden jetzt auch Wassereinlagerungen. Allerdings möchte ich nicht die typischen und überall bekannten Beschwerden ansprechen.
Ich möchte heute mal Tabuthemen ansprechen:
Dazu gehören: Verstopfungen, Hämorrhoiden und Inkontinenz.

Zu den Tabuthemen, die mir jetzt auch Ende der Schwangerschaft wieder im Kopf rum schwirren gehören u.a. auch Ängste, Baby Blues und Wochenbettdepression. Dazu werde ich die Tage auch einen Beitrag verfassen. Allerdings brauche ich selbst dafür sehr viel Kraft….



9 Monate Vorfreude

Verstopfungen (Obstipation)

Ein Problem, das viele Frauen haben, allerdings haben die wenigsten dabei Beschwerden.
Es ist ja irgendwie normal, dass es in der Schwangerschaft ein bisschen zwickt und drückt im Bauch. 😉
Zum einen ist das Hormon „Progesteron“ dran schuld. Dieses beeinflusst die Darmtätigkeit und verlangsamt sie.
Im Laufe der Schwangerschaft benötigt das wachsende Baby und die Gebärmutter mehr Platz, wodurch der Darm verdrängt wird.

Meine Tipps gegen Verstopfungen:
– ausreichend trinken
– Regelmäßig Bewegung
– Ballaststoffreiche Ernährung
– Dörrobst

Wichtig ist bei Verstopfung: nicht pressen! Dadurch werden nämlich Hämorriden gefördert. Wo wir auch schon beim nächsten Thema wären.



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Hämorrhoiden

Hämorrhoiden sind knotenförmige Erweiterungen der kleinen Blutgefäße am After, die, je nach Schweregrad, behandelt werden können.
Durch die hormonellen Veränderungen erweitern sich die Blutgefäße und durch das elastisch werdende Bindegwebe sind Schwangere anfälliger für Hämorrhoiden. Neben Schmerzen beim Stuhlgang können Juckreiz, Brennen, leichte Blutungen und schleimiges Sekret ein Anzeichen sein.
Bei Symptomen am besten einmal mit dem Arzt sprechen. Hilfreich kann oft eine Ernährungsumstellung zur Stuhlregulierung und eine erhöhte Aufmerksamkeit bei Hygiene sein.

Inkontinenz

Wer kennt es nicht? Das wachsende Baby und die Gebährmutter drücken auf die Blase und man rennt gefühlt alle 10 Minuten zur Toilette.
Durch die Schwangerschaftshormone wird das Gewebe am Beckenboden weicher. Außerdem lässt auch die Spannung der Harnröhre nach. Dadurch kann es passieren, dass beim Niesen, Lachen, Husten etc. ungewollt Urin abgeht.
Hier hilft nur ein gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur, vor allem auch nach der Schwangerschaft.
Wichtig hierbei ist zu wissen: ein Rückbildungskurs alleine reicht da nicht aus. Die erlernten Übungen sollten regelmäßig zu Hause auch weiter gemacht werden.
Hält die Inkontinenz länger an, sollte es ärztlich nochmal abgeklärt werden.

 

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