Schwangerschaftsupdate (13.SSW)

Ich wusste diesmal sehr, sehr früh, dass ich schwanger bin. Ich hatte allerdings Angst vor dem Test, da ich erst im Dezember/Januar eine natürliche Fehlgeburt hatte. Ingesamt war es bereits die 5. Fehlgeburt. Ein Thema, worüber ich auch einen Beitrag geschrieben habe, aber bisher noch nicht die Kraft und den Mut gefunden habe, ihn zu veröffentlichen. Ostern stand vor der Tür und meine Menstruation blieb aus. Da nach den Feiertagen einige Termine anstanden, bei denen es gerne auch mal feuchtfröhlich zu ging, musste ich es wissen.
Da war nun der Test und ich – und 2 Streifen! Er war positiv und ich völlig platt.
Im meinem Kopf drehten sich die Gedanken: Geht es dem Wurm gut? Gibt es überhaupt einen Wurm? Was ist, wenn es wieder eine Fehlgeburt wird?
Wie weit bin ich überhaupt? Wie wird unser Zwerg reagieren? Was wird mein Mann sagen?

Ursprünglich war der Plan, meinem Mann den Test als Überraschung bei der Eiersuche zu verstecken, allerdings konnte ich nicht warten und überreichte ihm schon am selben Tag den Test. Mein Fels in der Brandung wusste sofort, wie es mir geht und stand mir zu Seite: „Schatz, lass es uns ruhig angehen. Nach Ostern machen wir erstmal einen Termin beim Arzt.“
Mag für manche kalt klingen, aber er weiß, wie sehr ich mich freuen, aber und auch Panik verfallen kann. Er findet für uns den Mittelweg zwischen Glück und Angst.
Beim ersten Termin bei meiner Ärztin konnte man nur die Fruchthöhle zu sehen. Dafür konnte ich beim zweiten Termin dann das kleine Herz schlagen sehen.
Ab der 7. SSW kämpfte ich mit extremer Übelkeit. Kaum etwas Essbares blieb drin. Ich nehme seither 3x täglich Medikamente und, so blöd wie es klingt, ist das einzige, das mir noch ein bisschen hilft, blöde Cola. Alle andere Hausmittelchen brachten keinen Erfolg.
Aktuell habe ich noch keinen Kilo zugenommen und so langsam wird die Übelkeit besser.