22 Wochen

22 Wochen 2fach Mama und langsam wird es Zeit für ein erstes Fazit!

Beim ersten Kind war ich einfach hypernervös und schnell überfordert.

Die ganze Situation war neu, ich litt unter Wochenbettdepression und der Kleckermann war nur am schreien.
Ich musste mich neu in meiner Mutterrolle definieren. Dieser kleine Mann hat meine Ansicht zum Familienleben komplett auf den Kopf gestellt.


Er hat mir gezeigt, was es bedeutet Bedürfnisorientiert für ein kleines Menschenkind dazu zu sein. Das wir Menschen Traglinge sind und wie wundbar und normal ein Familienbett ist. 




Jetzt beim zweiten Kind, bzw. Baby – denn meine Erfahrung reicht aktuell ja nicht weiter, bin ich viel entspannter.
Ich kenne mich einfach schon aus und weiß was ich will und nicht will. Die ganze Nervosität beim ersten Baby ist einer gewissen Routine gewichen.

Durch unser sehr schweres erstes Jahr hat es länger gedauert bis wir uns als Familie eingespielt hatten, auch benötigte der Kleckermann zum Zeitpunkt der Geburt noch sehr viel Aufmerksamkeit.



Natürlich war und ist die Umstellung für uns als Familie zu viert nicht immer einfach. Glücklicherweise ist allerdings der Elf ein sehr pflegeleichtes und ruhiges Baby, was es alles ein wenig einfacher macht.

Auch ist die Entthronung nicht so schlimm, wie wir es uns vorgestellt haben.



Ich möchte aber auch ehrlich sein: Nicht alles ist einfach und schön. 2 Kinder sind nun mal doppelt so viel Arbeit und da ich mich nicht ganz für meine Kinder aufgeben wollte, arbeite ich auch weiter, bzw. mache Aus- und Fortbildungen

Ja, ja, ich bin da selbst schuld, allerdings habe ich beim Kleckermann bereits gemerkt, dass ich nicht die Mama bin, die sich wegen der Kinder nicht auch selbst verwirklichen kann.

Der Haushalt und die Hobbies bleiben hier einfach total auf der Strecke.

Auch ist es nicht immer einfach beiden Kindern gerecht zu werden. Gerade beim Zubettgehen ist es wirklich schwer, den kleinen Elfen in den Schlaf zu stillen und zeitgleich den Kleckermann beim Einschlafen zu begleiten.
Ebenso kann ich bisher nicht bestätigen, dass das 2. Kind so nebenher läuft. Der Elf fordert die gleiche Aufmerksamkeit, will  getragen und oft gestillt werden. Der Aufwand bleibt also für jedes Kind der Gleiche, aber klar, die Routine ist eine andere!

Ich merke schneller, wenn ich mal eine Auszeit brauche und nehme mir sie dann auch in dem ich ALLEINE aufs Klo gehe, ein Glas Wasser trinke oder einfach auch mal ins Kissen schreie.



Es bedeutet alles aber nicht nur doppelt viel Arbeit, es bedeutet auch doppelt so viel Glück! Denn Geschwisterliebe ist einfach was tolles.
Wenn beide sich auf ihre eigene Art und Weise austauschen, kuscheln und lachen hüpft mein Herz so extrem vor Glück, das kann ich gar nicht in Worte fassen.

Auch wenn schlafen echt mal wieder ganz toll wäre, es oft laut und chaotisch ist, bin ich froh das ich nun eine 2fach-Mama bin.

Was sind eure Erfahrungen oder Erkenntnisse mit ein, zwei, drei oder mehr Kinder?

*Diese Seite enthält Affiliate-Links. Entscheidet ihr euch ein Produkt auf der Seite zu kaufen, bekomme ich eine kleine Provision, die mich dabei unterstützt diese Seite zu finanzieren. Für euch ändert sich am Preis dadurch nichts