Wo ist nur mein Baby hin?

Die Kindergarteneingewöhnung ist fast abgeschlossen und ich werde ein wenig sentimental und nostalgisch. Wo ist denn nur mein kleines, schreiendes Baby hin?

Es war doch erst gestern, dass du geboren wurdest. Erst gestern, dass wir mit dem Auto nach Hause fuhren und du deine Katzen kennenlernen durftest. Erst gestern, dass du angefangen hast, dich zu drehen und zu robben. Erst gestern bist du deine ersten Schritte gelaufen. Erst gestern hast du das erste mal „Mama“ gesagt.

Ja, ich sitze hier und mir kullern die Tränen.
Die Zeit vergeht sehr schnell! Zu schnell …

Es war eigentlich keine besonders schöne Zeit, weil es mir durch die Depressionen echt schlecht ging und dass er nur am schreien war, machte es nicht einfacher. Aber es war eine sehr prägende Zeit für uns als ganze Familie, aber sie hat uns auch verändert. Ob positiv oder negativ ist Ansichtssache! Aber meine persönlichen Ansichten zu meiner Kindheit, aber auch in Sachen Erziehung und Lebenseinstellung haben sich massiv geändert.

Tja und jetzt geht mein Baby in den Kindergarten. Thema Fremdbetreuung wird immer wieder heiß diskutiert. Sinnvoll oder nicht? Ich sage ganz klar:
Ja, in Maßen ist eine Fremdbetreuung für uns okay. Aber warum denke ich so? Wie heißt es immer so schön:

„Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“

Ursprünglich haben wir immer in Großfamilien oder auch Clans zusammen gelebt. Kinder wuchsen zusammen auf und die Mutter wurde von allen unterstützt. Aber genau diese Familie bzw. dieses Dorf fehlt leider heutzutage sehr, sehr häufig. Familie, Freunde und Bekannte sind nicht immer greifbar. War und ist es in unserem Fall ja auch nicht! Daher denke ich das Krippen und Kindergärten eine Art Weiterentwicklung von dem Dorf sind.

In unserem Fall ist der Kindergarten sogar ganz klar ein Teil des Dorfes. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie lange es diese Einrichtung schon in unserer Dorfmitte gibt. Selbst ich bin schon in diesen Kindergarten gegangen und einige meiner Betreuuerinnen sind heute noch dort und achten auf mein Kind. Generationen über Generationen haben diesen Kindergarten schon besucht und so ist es doch in einem Dorf gedacht:

Generationsübergreifende Unterstützung.

Ganz klar bin ich persönlich gegen eine (ganztägige) Fremdbetreuung im ersten Lebensjahr oder direkt ab den erstem Geburtstag. Noch mehr ist mir eine 24 Stunden Fremdbetreuung ein Graus. Aber ich kann auch Mütter und Eltern verstehen, bei denen es nicht anders machbar ist.

Es gibt bei dem Thema kein Schwarz oder Weiß, sondern in der heutigen Zeit sehr, sehr viel Grau dazwischen.

 

Aber ich schweife wieder mal vom eigentlichen Thema ab. Ich wollte eigentlich über unsere Eingewöhnung schreiben und euch noch etwas ganz tolles empfehlen.

Die Eingewöhnung: Wir hatten bereits, schon vor dem ersten offiziellen ersten Eingewöhnungtag, den Kindergarten gemeinsam mit Papa besucht und einen Vormittag verbracht. Ist von der Einrichtung gerne gesehen, denn so können sich die Kleinen viel besser und langsamer auf die Einrichtung und die Gesamtsituation einstellen. Dann kam der erste Tag und was soll ich sagen? Nach kurzer Zeit schickte mich mein Sohn weg mit den Worten: „Mama kannst gehen, ich will hier mit meinen Kumpels alleine spielen“. Ich muss dazu sagen, dass er bereits viele Kinder durch das Dorfleben und meine Arbeit bei der Feuerwehr kennt.
Also war mein kleiner Schatz gleich am ersten Tag für 1,5 Stunden alleine da.
Ja und ich? Ich ging nach Hause, heulte und wusste nichts mit mir anzufangen. So war doch eignetlich nicht mein Plan oder Vorstellung… Aber ich richte mich hier nach dem ganz klar und deutlich ausgesprochenen Wunsch meines Sohnes, denn er alleine gibt das Tempo der Eingewöhnung an!
Schon in der zweiten Woche blieb er bereits zum Mittag da und auf dem Heimweg wurde immer mit viel Freude erzählt, was er alles erlebt hatte: Beeren sammeln, mit Sand und Wasser matschen, singen im Morgenkreis, gemeinsam Zähneputzen, die tollen Toiletten (Windel brauchen wir ja jetzt auch nicht mehr) und noch vieles vieles mehr.
Nach und nach haben wir dann die Stundenanzahl, in der er in der Einrichtung bleibt, erhöht. Auch den Mittagschlaf lässt er mittlerweile ausfallen, weil spielen und erzählen einfach viel wichtiger ist. In meinen Augen nicht optimal, aber ich möchte ihn nicht zum Mittagschlaf zwingen, auch wenn ihm dieser Nachmittags ein wenig fehlt. Daher lassen wir es nachmittags einfach aktuell ein wenig ruhiger angehen. Auch unsere abendlicher Ablauf hat sich deutlich entspannt! So begleiten wir keine 1 bis 2 Stunden oder auch noch länger in den Schlaf, sondern nur noch 30 bis 45 Minuten. Mein ehemaliges Schrei- und Highneedkind scheint wirklich groß geworden zu sein. Wir haben eine Balance gefunden, die für uns als Familie perfekt ist und womit wir uns alle gut fühlen.

„Wie war eure Eingewöhnung, ist sie euch auch so schwer gefallen?“

Passen zu unseren KiTa-Eingewöhnung möchte ich euch die Namensettiketten und Bügelbilder von Stickerkid empfehlen.


Wir konnten sie jetzt im Kindergartenalltag, und dem doch recht häufige waschen, testen. Bisher hat sich noch kein Aufkleber bzw. Ettikett gelöst oder ist ausgeblichen. Toll fand ich, dass ich die einzelnen Aufkleber und Ettiketten gemeinsam mit unserem Kleinen gestalten konnte. So konnte er frei seine Lieblingsfarbe und sogar noch ein Motiv  wählen. Neben den einzelnen Angeboten, kann man auch gleich ganze Pakete bestellen, womit man eigentlich sehr gut mit allen Größen, Formen und Bügelettiketten abgedeckt ist.

Überzeugt euch selbst und erhaltet mit dem Code: readerSK_U3 10% Rabatt.